(Wuzhen, Zhejiang 1896-1981 Beijing) : Schriftsteller, Übersetzer
Namensalternative(n)
Shen, Yanbing, Shen, Dehong, Shen, Bing
Themengebiete (5)
- Epochen › China › Republik (1912-1949)
- Epochen › China › Volksrepublik (1949-)
- Literatur › China
- Namen-Index › China
- Übersetzer
Chronologische Einträge (49)
| Jahr | Text | Verknüpfte Daten |
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| 1916 | Mao Dun arbeitet in der Englischen Abteilung der Commercial Press in Shanghai. | |
| 1917 |
Mao, Dun. Xue sheng yu she hui [ID D18289].Mao Dun schreibt : Die von neuen Gedanken beeinflussten Intellektuellen verschlingen mit grossem Wissensdurst alles, was aus dem Ausland eingeströmt war.…
Mao, Dun. Xue sheng yu she hui [ID D18289].
Mao Dun schreibt : Die von neuen Gedanken beeinflussten Intellektuellen verschlingen mit grossem Wissensdurst alles, was aus dem Ausland eingeströmt war. Sie stellten verschiedene Ismen, Ideen und Lehren vor. Damals gab es die Ansicht, dass die feudale Sozialordnung gründlich umgestürzt werden müsse und eine neue Ordnung für China nur im Ausland zu finden sei. Raoul David Findeisen : Mao Dun fordert die Studenten auf, sich mit westlicher Philosophie und Wissenschaft zu beschäftigen, um mit deren Hilfe ideologische und damit soziale Reformen in Gang zu bringen. Er bezeichnet China als ein rückständiges Land, das dringend der jungen Intellektuellen als 'Zivilisationsfaktoren' bedürfe. |
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| 1918 |
Mao, Dun. Yi jiu yi ba nian zhi xue sheng [ID D18293].Raoul David Findeisen : Mao Dun skizziert ein Programm, zu dessen Verwirklichung er die Studenten auffordert : Gedankenfreiheit statt…
Mao, Dun. Yi jiu yi ba nian zhi xue sheng [ID D18293].
Raoul David Findeisen : Mao Dun skizziert ein Programm, zu dessen Verwirklichung er die Studenten auffordert : Gedankenfreiheit statt Konfuzianismus mit einer Sklavenhaltergesellschaft. Unabhängigkeit und Mut, die das Individuum erst zu grossen Leistungen befähigt. Eigenschaften, die Mao Dun mit der ‚Herrenmoral’ von Friedrich Nietzsche verbindet, und der er die 'Sklavenmoral' der Bescheidenheit und des Gehorsams gegenüberstellt. Kreativität, bei der sich der sich der Umgang mit westlichen Ideen nicht in blosser Imitation erschöpfen dürfe. Aktivität und kämpferischer Geist in intellektuellen Auseinandersetzungen mit der passiven konfuzianischen Sozialethik. Mao Dun vergleicht einige westliche ideologische Strömungen mit traditonellen Ideen, und zwar den modernen Individualismus mit dem Begriff des 'weiwo' bei Yan Zhu, das Christentum mit dem Mohismus und den angelsächsischen Utilitarismus mit der legalistischen Schule. Mao Dun wendet sich von allgemeinen philosophischen und weltanschaulichen Fragen ab und beginnt sich den Problemen der Literatur zu widmen. Als Beispiele für die Einflussmöglichkeit von Literatur führt er westliche Autoren an, und zwar für die 'neue Idee' des Individualismus La nouvelle Héloise und Emile von Jean-Jacques Rousseau, für den bürgerlichen Individualismus Nora oder Ein Puppenheim von Henrik Ibsen, für die Philosophie des Übermenschen Also sprach Zarathustra von Nietzsche und für den Sozialismus Bernhard Shaw und Gerhart Hauptmann. Zu weiteren Aufgaben der Schriftsteller zählt er, westliche Literatur zugänglich und Leben und Werk grosser Literaten bekannt zu machen, sowie sich mit Philosophie und Psychologie zu befassen. |
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| 1918 |
Mao, Dun. Wen hao Yibusheng. [ID D26253]. He Chengzhou : The biographical essay on Ibsen is notable for its rich details of both, Ibsen's life and his works. |
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| 1919 |
Shen, Yanbing [Mao, Dun]. Tuoersitai yu jin ri zhi Eluosi [ID D36345]."Modern Russian bolshevism has conquered the Eastern Europe and it will flood the Western Europe, too. The world stream of…
Shen, Yanbing [Mao, Dun]. Tuoersitai yu jin ri zhi Eluosi [ID D36345].
"Modern Russian bolshevism has conquered the Eastern Europe and it will flood the Western Europe, too. The world stream of thought rushes forward and no one knows where it will end. And Tolstoy is its very initiator. Tolstoy was among the first to propagate the abolition of war." Mark Gamsa : The article eulogized Tolstoy as the towering summit of Russian literature – a literature which, even after his death, he dominated so sompletely that it could be identified with his name. |
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| 1919 |
Mao Dun ist der erste Übersetzer Arthur Schnitzlers und auch der Vermittler der österreichischen Literatur in China.Zhang Yi : Mao Dun schätzte Arthur Schnitzler, weil er im Gegensatz zu vielen…
Mao Dun ist der erste Übersetzer Arthur Schnitzlers und auch der Vermittler der österreichischen Literatur in China.
Zhang Yi : Mao Dun schätzte Arthur Schnitzler, weil er im Gegensatz zu vielen europäischen Kritikern, den gesellschaftskritischen Wert seiner Werke anerkannte, obwohl man vergeblich versucht hatte, ihn als Schriftsteller der Liebe und des Todes verächtlich zu machen und ihn als amoralisch verdammt hat. |
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| 1919 |
[Nietzsche, Friedrich]. Xin ou xiang, Shi chang zhi ying [ID D18298].Mao Dun schreibt im Vorwort : Nietzsche war ein grosser Schriftsteller und führte eine scharfe Feder. In seinen Werken sind oft…
[Nietzsche, Friedrich]. Xin ou xiang, Shi chang zhi ying [ID D18298].
Mao Dun schreibt im Vorwort : Nietzsche war ein grosser Schriftsteller und führte eine scharfe Feder. In seinen Werken sind oft erschreckende Worte zu finden. Seine Arbeit Also sprach Zarathustra gilt als literarische Kostbarkeit. Yu Longfa : Trotz der unlänglichen Übersetzung gilt dieser Versuch als der erste, Zarathustra ins Chinesische zu übertragen um das Buch dem chinesischen Publikum zugänglich zu machen. |
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| 1920 |
Mao, Dun. Andeliefu [ID D37670].Mao Dun argued that the defeatist tone in Leonid Nikolaevich Andreyev's works was the natural flavor of literature after great changes and calamities. He was for him…
Mao, Dun. Andeliefu [ID D37670].
Mao Dun argued that the defeatist tone in Leonid Nikolaevich Andreyev's works was the natural flavor of literature after great changes and calamities. He was for him the spokesman of his age, when the boredom, disappointment and despondency of young people in Russia reached its peak, especially after their defeat in the Russo-Japanese war in 1904. Mao Dun schreibt über To the stars : drama in four acts von Leonid Andreyev : "To the stars asks stoically for the meaning of life, but the whole play is steeped in pessimism, offering no solution. Look at the astronomer in the play. He detests the life of the common people, he says that they are like wax men, lifeless and soulless. He researches in astronomy, and feels the world beyond this world in full of wonderment, and that affairs in this world cannot be compared to it. He says : 'In our world someone dies every second, and in the universe probably a world is destroyed every second. How can I cry and fall into despair on account of the death of one man ?' So he is practically unmoved by the death of his own son. But he is unable to alleviate his wife's sorrow for her son, or his daughter-in-law's sorrow for her husband. Andreyev announces through this play the conflicts between emotion and ideals in life. The astronomer's solution is beyond normal thinking. What he seeks is an abstract world, one that not everybody can understand." |
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| 1920 |
[Poe, Edgar Allan]. Xie mi de xin. The tell-tale heart [ID D34933].In his introduction Shen Yanbing declares that Poe is famous for his mysticism. "Poe distinguished himself by his idiosyncratic…
[Poe, Edgar Allan]. Xie mi de xin. The tell-tale heart [ID D34933].
In his introduction Shen Yanbing declares that Poe is famous for his mysticism. "Poe distinguished himself by his idiosyncratic style among his contemporaries. He was entirely different from the general public in taste. His works – short stories in particular – are mostly visionary and unearthly things, which, however, are also those things that will impinge upon our souls from time to time". |
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| 1920 |
Mao, Dun. Eguo jin dai wen xue za tan [ID D38171]."All of modern Russian literature contains social thought, and a revolutionary outlook. The Russian people regard literature as something of the…
Mao, Dun. Eguo jin dai wen xue za tan [ID D38171].
"All of modern Russian literature contains social thought, and a revolutionary outlook. The Russian people regard literature as something of the highest importance. They believe that literature should not only reflect life, but should also be useful in life." |
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| 1920 |
Mao, Dun. Nicai de xue shuo [ID D18302].Quellen : Thilly, Frank. A history of philosophy. (New York, N.Y. : H. Holt, 1914).Ludovici, Anthony Mario. Nietzsche : his life and his work. (London :…
Mao, Dun. Nicai de xue shuo [ID D18302].
Quellen : Thilly, Frank. A history of philosophy. (New York, N.Y. : H. Holt, 1914). Ludovici, Anthony Mario. Nietzsche : his life and his work. (London : Constable 1910). Hoffding, Harald. Moderne Filosoffer. (Kopenhagen : Gyldendal, 1904). = Moderne Philosophen. (Leipzig : O.R. Reisland, 1905). = Modern philosophers. (London : Macmillan, 1915). Von Ludovici übernimmt Mao Dun die Kapiteleinteilung : Einleitung, Nietzsches Leben und Werk, Nietzsches Ethik, Nietzsche als Anhänger der Evolutionstheorie, Nietzsche als Soziologe, Schlussfolgerungen. Mao Dun schreibt : Die Deutschen respektierten von jeher die Lehre Nietzsches. Aber man machte für die Schuld am letzten Krieg Nietzsches Lehre verantwortlich. Hat sie wirklich den Menschen in der Welt Schaden zugefügt ? Oder haben sie die Deutschen selbst missverstanden ? Ich glaube, der einsichtige Leser kann es begreifen. Aber eins muss ich hier sagen : Nach dem Krieg wurde in Deutschland noch grösseres Interesse an Nietzsches Lehre an den Tag gelegt. Wir müssen uns noch im klaren darüber sein, dass es sich nur um eine Lehre bzw. um ein Werkzeug handelt, das uns zur Verbesserung des Lebens, zum Suchen nach Wahrheit verhelfen kann. Wir versuchen aus seiner Lehre etwas Nützliches zu gewinnen, lassen sein Unnützliches im Stich, ja wir vergessen es gänzlich. Ob Nietzsche als Dichter oder als Philosoph gilt, ist längst umstritten. Nun ordnen wir ihn in die Kategorie der Philosophen ein. Hätte Nietzsche früher mit dramatischem oder dialogischem Stil seine Meinungen geäussert, so hätte es wahrscheinlich noch mehr Leute gegeben, die Nietzsche priesen. Nur hinsichtlich des Werks Also sprach Zarathustra wissen wir es, dass Nietzsche in der Tat ein poetisches Genie war. Man sollte ihn in diesem Fall nicht so sehr als Philosoph, sondern vielmehr als grossen Schriftsteller bezeichnen. Dank seiner Lehre vom Übermenschen und vom sozialen Dualismus hat er den Titel des Philosophen gewonnen. Spricht man früher von Moral, so kann man die Fessel der historischen Konvention nicht sprengen. Das von jeher vorbestimmte Gute kann nicht gründlich kritisiert werden. Man versucht nur, Moral zu revidieren, statt sie zu untersuchen. Bei Nietzsche ist dies nicht der Fall. Indem er sich mit dem Moralbegriff seit der Zeit der ursprünglichen Menschheit auseinandersetzt, stellt Nietzsche die Moral in ihrem Ursprung in Frage und versucht herauszufinden, wie das sogenannte Gute jetzt von den Menschen anerkannt würde. Von diesem Standpunkt aus ist Nietzsche bestrebt, alle Werte der Moral neu zu bewerten. Wir akzeptieren Nietzsches Äusserungen über den historischen Ursprung der Moral, indem wir seine Theorie als scharfe Waffe im Kampf gegen die historisch überlieferte, entstellte und geistig gefesselte Moral benutzen. Darwin sagte, der Mensch habe sich aus dem Tier entwickelt, nun behauptete Nietzsche ebenfalls, der zukünftige Mensch werde aus dem modernen Menschen entwickelt. Aber nach welchen Gesetzen soll dies zustande kommen ? Nietzsches Konzeption : nach Gesetzen der Macht. Was wir bezüglich der Gemeinsamkeiten zwischen Nietzsche und den modernen Theoretikern des Evolutionismus zur Kenntnis nehmen, ist die Anerkennung des Menschen, nicht die Gottes. Ihre Unterschiede bestehen darin, dass Nietzsche aufs äusserste für Macht plädiert. Den 'Willen zur Macht' hat der Mensch bereits gleich nach der Geburt. Da der Menschen diesen Willen zur Macht hat, will er nicht als Sklave in demütigenden Umständen leben. Dass der Mensch, ohne Angst vor der Macht zu haben, nach Kampf, Befreiung und Selbstbestimmung sucht, dies alles geht davon aus. Wird das Aufhören als das Suchen nach der Existenz angesehen, so wäre dies das Leben wie ein Schwein und ein Hund. Aber Nietzsche bezeichnet den stärksten Willen des Lebens als den 'zu Macht' ; dies wäre sehr interessant, denn nur der Mensch hat diesen 'Willen zur Macht'. Der Mensch will kein Sklave sein, er hat keine Angst vor Mächten, sondern den Willen, zu kämpfen, zur Suche nach Befreiung und Selbstentscheidung. Alles geht hiervon aus. Die Philosophie vom Übermenschen ist gerechtfertigt, denn der Übermensch ist nach seiner Auffassung progressiv. Der Vergleich zwischen Übermensch und dem heutigen Menschen ist so wie der Vergleich zwischen dem heutigen Menschen und dem Affenmenschen. Im Hinblick auf meine beschränkte Kenntnis bin ich der Meinung, dass Nietzsche in der Tat ungerecht behandelt wurde, als man die Auffassung vertrat, dass Nietzsche für die Betonung der Machtstärkung eintrete. Nietzsche behauptet, dass nur kluge und gesunde Menschen weiterleben sollten, die anderen aber sterben müssten. Solche Aussagen sind natürlich belastend. Hat denn nicht etwa Platon Ähnliches geäussert ? Äusserte nicht Shaw ebenso solche Behauptungen ? Warum macht man nur Nietzsche allzu strenge Vorwürfe ? A.M. Ludovici nannte Nietzsche einen Anarchisten auf geistigem Gebiet, der alle philosophischen Lehren zerstört. Ich halte diese Worte für gerechtfertigt. Yu Longfa : Anlässlich der Diskussion um Verantwortungsprobleme des vergangenen Krieges scheint Mao Dun eine neue Bewertung von Nietzsche besonders notwendig, um ein 'neues China' zu begründen und zugleich die damit verbundene Kulturbewegung weiter zu fördern. Mao Duns Nietzsche-Rezeption ist keine wissenschaftliche Studie über die Lehre Nietzsches. Er konnte kein Deutsch und war deshalb auf englischsprachige Sekundärliteratur angewiesen. Er hat eine Teilübersetzung von Zarathurstra : Thus spoke Zarathustra gelesen, sowie Beyond good and evil und Genealogy of morals. Mao Dun betrachtet Nietzsches Lehre an vielen Stellen als widersprüchlich, ist allerdings nicht bereit, diese Widersprüche im Denken Nietzsches aufzuzeigen. Er kritisiert, dass Nietzsche kaum Möglichkeiten habe, mit dem einfachen Volk umzugehen, so dass ihm die Fähigkeiten und Lebensumstände des Volkes unbekannt seien. Er betrachtet Nietzsche in erster Linie nur als Kulturkritiker, der einen Niedergang in der westlichen Kultur sieht. Mao Dun geht auf Nietzsches Übermensch-Gedanken und die dualistischen Faktoren der Gesellschaft ein, um dem chinesischen Leser den deutschen Philosphen zugänglich zu machen. Auch schenkt er Nietzsches Moralauffassung und dem Konzept des Übermenschen Aufmerksamkeit. Besonders hat er grossen Wert auf Nietzsches Begriff der Umwertung aller Werte gelegt, den er sich zum Massstab nimmt, um an den Kulturkampf der 4. Mai-Bewegung anzuknüpfen. Er betont 'die grösste und die beste Einsicht Nietzsches', dass er 'alle philosophischen Lehren, alle sozialen Grundsätze, alle Lebens- und Moralanschauungen aufs neue beurteilt und bewertet hat'. Da sich in Nietzsches Denken nach Ansicht Maos Widersprüche finden, setzt er den chinesischen Leser in Kenntnis, dass sowohl Leichtgläubigkeit an Nietzsches Gedanken als auch Verzicht auf das Studium seiner Schriften nicht empfehlenswert sei. Der grösste Teil über die Gedanken Nietzsches ist das Kapitel über die Moraltheorie. Dort zeigt es sich, dass ein wesentliches Motiv von Mao Duns Betonung der Moraltheorie Nietzsches die Untersuchung des überlieferten Begriffes des Guten und des Bösen war. Im Gegensatz zu Nietzsches Moralvorstellung hält Mao Dun den Unterschied zwischen der vornehmen Moral und der Sklaven-Moral für falsch : "Nietzsches Kritik an der Moral hat sich nicht als falsch erwiesen ; falsch ist eigentlich die Behauptung über die Moraltendenz". Maos Augenmerk liegt im Zusammenhang mit seiner neuen Moral auf der breiten Masse der Menschen, die zum Erwachen für eine Änderung der sozialen Ordnung berufen war. Wie Lu Xun rezipiert auch Mao Dun Nietzsches Übermensch-Denken unter dem Aspekt, dass der gegenwärtige Mensch den vorangegangenen Menschen überholten sollte und präsentiert ihn als Evolutionsprediger, dem Darwins Evolutionstheorie zugrunde liegt. Mao Duns Begriff vom 'Willen zur Macht' ist als Synonym für Selbstentscheidung, Befreiung und Kampf gegen Mächte zu verstehen und zu verwenden. Mao Duns Vermittlung von Nietzsches Lehre führte in damaliger Zeit zur Popularisierung von Nietzsches Denken einerseits und zu neuen Begriffen andererseits, die extreme Gedanken der damaligen Intellektuellen widerspiegeln. Raoul David Findeisen : Mao Dun betont, dass Nietzsche ein Elfenbeinturmdasein geführt habe und deshalb ihm gegenüber Vorsicht geboten sei, denn 'er habe keine Ahnung, unter welchen Bedingungen das gewöhnliche Volk lebt'. Mao setzt sich mit dem konfuzianischen Wertesystem auseinander und fordert, sich der 'Umwertung' zu bedienen, um ‚die alte Moral zu zerstören’. Der Wert der Tradition müsse ‚neu festgesetzt’ werden. Er bezeichnet den 'Übermenschen' als einen ‚fortschrittlichen Menschen’. Zwar betont er, das Ideal des Übermenschen sei die wichtigste Forderung in Nietzsches Ethik, doch wie durchschlagend sein darwinistisches Vorverständnis war und wie sehr er den Übermenschen als zuallererst biologisches Phänomen verstand, wird deutlich wenn er ihn charakterisiert : "Der Übermensch steht zum jetzigen Menschen im gleichen Verhältnis wie der jetzige Mensch zum Affen". Mao Dun betont den Wert von Nietzsches Moralkritik, lehnt aber dessen Ableitungen, die er mit "Die Herren werden stärker und die Sklaven schwächer" wiedergibt, entschieden ab, weil sie sich mit den elementarsten Forderungen der Demokratie und des Sozialismus nicht vereinbaren liessen. Aus einem aufklärerischen Erziehungsbegriff heraus, sieht Mao Dun die vorrangige Bedeutung von Nietzsches Ikonoklasmus darin, ‚das Volk aufzurütteln’, dessen 'Sklavenmoral' er darauf zurückführt, dass es ‚in Unwissenheit gehalten wurde, damit es dem Kaiser gehorcht’. Er vergleicht Nietzsches Begriff vom 'Willen zur Macht' mit Darwins 'struggle for life' und Spencers 'dynamic element in life'. Dieser Gruppe gegenüber stellt er Kropotkins 'assistance mutuelle', die deshalb überlegen sei, weil sie sowohl demokatischen Ansprüchen genüge, als auch biologisch begründet werde. Nietzsches 'Willen zur Macht' versteht er unter dem Begriff ‚Willen zur politischen Macht’. In diesem Zusammenhang sieht er im 'Übermenschen' einen aktiven Kämpfer gegen bestehende gesellschaftliche Verhältnisse aus der Position eines zunächst 'Schwachen' heraus, der dann, wenn er politische Macht erlangt hat, eine 'Umwertung' vornimmet. Aus Mao Duns Antithesen von ‚Wille zur politischen Macht’ und 'Überlebenstrieb' entstehen Kampf (Übermensch), Dekadenz, Aktivität (Herrenmoral), Passivität (Sklavenmoral). Die von Mao Dun vorgenommenen Transformationen der Begriffe Nietzsches gehen vermutlich auf Ludovici zurück und dort auf das grundlegende Missverständnis, konkrete gesellschaftliche Modelle von Nietzsche ableiten zu wollen. Yue Daiyun schreibt 1979 : Mao Dun hat bloss einige Ideen von Nietzsche als Material herangezogen und sie den tatsächlichen gesellschaftlichen Bedürfnissen Chinas gemäss umgewandelt, so dass sie hinterher mit Nietzsches ursprünglicher Absicht nichts mehr gemein hatten. Mao Duns zentrale Thesen lauten : Seid unabhängig und nicht unterwürfig, seid fortschrittlich und nicht konservativ, seid kämpferisch und zieht euch nicht zurück, seit utilitaristisch und nicht formalistisch, seid wissenschaftlich und phantasiert nicht. |
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| 1920-1922 |
Mao Dun as editor of Xiao shuo yue bao chose Oscar Wilde as the prime example of a writer whose works were of no use in the present situation. He denounced both Western and Chinese aesthetic and…
Mao Dun as editor of Xiao shuo yue bao chose Oscar Wilde as the prime example of a writer whose works were of no use in the present situation. He denounced both Western and Chinese aesthetic and decadent schools, among whom such practices as smoking opium, debating homosexuality, wearing strange clothes, regarding murder as a game and dyeing one's hair green were considered highly romantic. Wilde dyed his carnation green but not his hair. If Mao Dun disliked this side of Wilde's personal behavior and writing, he still acknowledged Wilde's more serious works.
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| 1921-1932 |
Mao Dun, Ye Shengtao, Zhou Zuoren, Zheng Zhenduo und andere gründen im Januar 1921 die Wen xue yan jiu hui (Literary Association = Literary Research Association = Society for Literary Studies) in…
Mao Dun, Ye Shengtao, Zhou Zuoren, Zheng Zhenduo und andere gründen im Januar 1921 die Wen xue yan jiu hui (Literary Association = Literary Research Association = Society for Literary Studies) in Beijing. Die Vereinigung besteht aus Schriftstellern, Übersetzern Professoren und gibt Bücher-Serien über Literatur und Übersetzungen aus der Weltliteratur heraus. Die meisten Bücher werden von der Commercial Press = Shang wu yin shu guan in Shanghai gedruckt. Ihre Ziele sind das Studium und die Verbreitung der Weltliteratur, die alte chinesische Literatur zu ordnen und einer neuen Bewegung zu unterziehen, sowie eine neue Literatur zu schaffen.
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| 1921 |
Mao, Dun. Jinian Foluobei'er de bai nian sheng ri [ID D22972].Er schreibt : "Le centième anniversaire de Flaubert a une grande signification pour la littérature mondiale, surtout pour l'avenir de la…
Mao, Dun. Jinian Foluobei'er de bai nian sheng ri [ID D22972].
Er schreibt : "Le centième anniversaire de Flaubert a une grande signification pour la littérature mondiale, surtout pour l'avenir de la littérature chinoise. Le réalisme français occupe non seulement une place importante dans la littérature française, mais exerce aussi sans doute une grande influence sur la littérature mondiale. Si Flaubert n'est pas le fondateur du réalisme, il en est au moins un des précurseurs. Et Madame Bovary est un chef-d'oeuvre sans précédent qui ouvre une nouvelle ère du roman français. Flaubert se passionne pour la littérature et rêve d'être dramaturge depuis l'enfance. Ayant hérité de son père chirurgien l'attitude scientifique, il aime analyser les gens et les faits complexes. Sa mère lui transmet la passion pour l'art. L'esprit scientifique et l’esprit romantique se heurtent chez lui, et se manifestent dans ses oeuvres. Madame Bovary et L'éducation sentimentale sont les produits de son esprit scientifique, La tentation de saint Antoine de son esprit romantique, et Salammbô de ces deux esprits. Flaubert n’est pas un écrivain productif. En plus des oeuvres susmentionnées, il écrit seulement Hérodias, Bouvard et Pécuchet, etc. Il est mort à Rouen le 18 mai 1880. Nombreux sont les écrivains étrangers qui sont influencés par le style de Flaubert. Mais la littérature chinoise est isolée depuis longtemps de la littérature étrangère. Madame Bovary n'est même pas traduite en chinois, sans parler de son influence sur la littérature chinoise. Nous pouvons dire que la Chine n'a pas l'honneur jusqu'à présent de connaître Flaubert. Aujourd'hui, nous célèbrons son centième anniversaire avec un grand respect dans l'espérance d'introduire en Chine son attitude scientifique et sérieuse à l'égard de la littérature et de la généraliser dans tout le pays." |
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| 1921 |
[Twain, Mark]. Sheng si zhi mi. Yi Qiao yi. [ID D29442].Mao, Dun : "Mark Twain has become very popular lately because of his humor, but critics have also changed their opinions of him, realizing that…
[Twain, Mark]. Sheng si zhi mi. Yi Qiao yi. [ID D29442].
Mao, Dun : "Mark Twain has become very popular lately because of his humor, but critics have also changed their opinions of him, realizing that to regard his fiction as mere humor is to do him an injustice. In all of Twain's works, be they long or short, is deeply engraved the ideology of democracy ; this very important feature of his works has been realized only in recent years. This is what makes 'The ordeal of Mark Twain', published last year, well worth reading." |
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| 1921 |
Mao, Dun. Xin wen xue yan jiu zhe de ze ren ji nu li [ID D27632].Mao Dun schreibt : “Our purpose in introducing Western literature is half for their literature and art and half for modern thoughts…
Mao, Dun. Xin wen xue yan jiu zhe de ze ren ji nu li [ID D27632].
Mao Dun schreibt : “Our purpose in introducing Western literature is half for their literature and art and half for modern thoughts about the world… the latter should be more emphasized….we won't accept 'Art for Art's sake' literature… those modern works, like those of Wilde, the British aesthete, with the idea of 'life is decoration' should not be introduced without careful selection. Wilde's idea of art is the highest object; that life is only a decoration contradicts current cultural needs in China. If work like this is carelessly introduced….it will only undermine our new literature movement. Therefore, selective introduction is the foremost thing to consider when we discuss foreign literary works.” Zhou Xiaoyi : Mao Dun regards Wilde as 'entirely a failure'. He calls him 'an individualist' and 'a hedonist' who 'has the gift to invent an 'airy castle' which is their paradise. He enters into this 'castle' to enjoy 'the fruits of the garden on the earth' and sees this as the meaning of life. For Wilde, 'to create beauty is to seek new sensations, self-enjoyment and self-indulgence. Yet what benefits and uses of this activity can be given to mankind ? The aesthetic wave moves higher above the sea of the life of human beings, but does this suggest any progress and advance in history ?' |
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| 1922 |
Shen, Yanbing [Mao, Dun]. Tuosituo yi fu si ji zai Eguo wen xue shi shang de di wei. [Artikel über Fyodor Dostoyevsky]. [ID D37887].Mao Dun stated that although Russian writers had invariably shown…
Shen, Yanbing [Mao, Dun]. Tuosituo yi fu si ji zai Eguo wen xue shi shang de di wei. [Artikel über Fyodor Dostoyevsky]. [ID D37887].
Mao Dun stated that although Russian writers had invariably shown their sympathy towards the 'insulted and injured' characters, none was as deep and broadminded as Dostoyevsky. For him, the most striking feature was his love for mankind. He did not teach people what to love, but about love itself, and placed himself on the same level as those with whom he had sympathy. |
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| 1922 |
Mao, Dun. Some thoughts on translating poetry [ID D38991].Is the translation of foreign poetry 'possible' ?... Some say foreign poetry can be translated ; others say it can't ; some say there are…
Mao, Dun. Some thoughts on translating poetry [ID D38991].
Is the translation of foreign poetry 'possible' ?... Some say foreign poetry can be translated ; others say it can't ; some say there are things in foreign poetry which can be translated, and there are things which absolutely cannot, and what can be translated is only a makeshift, better than nothing but no more than that. When poetry has been translated, even if the translator is extremely careful and sticks closely to the source text, it can only be the 're-telling' of a poem, and cannot be seen as being the original… The translation of foreign poetry can be a means of revitalizing our own poetry. When we glance through the literary history of other countries, we often see that the introduction of a translated text electrifies a country's literary history into new directions ; at least in the poetic arena, this must have an influence of this kind. From this viewpoint the translation of poetry is of great significance for the literary world, and has an even greater significance for a nation developing a new literature… But it seems that sense-translation should also have its conditions : 1) It should not be an abridged translation… 2) The spirit of the original poem should be there… 3) It should conform to the style of the original poem. If the original poem is tragic and grand, it cannot ever be translated into light and pretty. Apart from this, rhyme and meter and so on are secondary issues, and may safely be ignored. The second question concerning poetry translation is whether poetry should be translated into prose, or translated into the verse forms of one's own nation… A fixed metrical form can never entirely follow that of the original poem, and since it is only partial imitation, it would be better to ignore the form and do a prose translation… |
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| 1922 |
Shen, Bing [Mao, Dun]. Tuosituo yi fu si ji de si xiang. [Artikel über Fyodor Dostoyevsky]. [ID D37888].Mao Dun recommended Dostoevsky to the readers, convinced that his work could effectively act as…
Shen, Bing [Mao, Dun]. Tuosituo yi fu si ji de si xiang. [Artikel über Fyodor Dostoyevsky]. [ID D37888].
Mao Dun recommended Dostoevsky to the readers, convinced that his work could effectively act as a stimulant to the drowsy and complacent Chinese youth. He wrote admiringly that Dostoevsky's heroes or heroines might have been killers, robbers, or prostitutes, but in the end they were all repentant for their sins. They have led depraved lives, but their souls are never depraved. |
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| 1922 |
Mao, Dun. [News of foreign literature]. In : Xiao shuo yue bao ; vol. 13, no 5 (1922)."In drama, the new playwright Eugene O'Neill wins great popularity and deserves to be a genius in American…
Mao, Dun. [News of foreign literature]. In : Xiao shuo yue bao ; vol. 13, no 5 (1922).
"In drama, the new playwright Eugene O'Neill wins great popularity and deserves to be a genius in American theatre." First mention of O'Neill in China. |
Bibliografie (79)
| Jahr | Bibliografische Daten | Typ / Abkürzung | Verknüpfte Daten |
|---|---|---|---|
| 1908-1920 |
Tong hua. Sun, Yuxiu, Mao Dun, Zheng Zhenduo yi. (Shanghai : Shang wu yin shu guan, 1908-1920). [Erzählungen für Kinder]. [102 Hefte]. [Enthält] : Griechische Sagen, Märchen aus Tausend und eine…
Tong hua. Sun, Yuxiu, Mao Dun, Zheng Zhenduo yi. (Shanghai : Shang wu yin shu guan, 1908-1920). [Erzählungen für Kinder]. [102 Hefte]. [Enthält] : Griechische Sagen, Märchen aus Tausend und eine Nacht, Märchen von Hans Christian Andersen, Texte von Jonathan Swift, Märchen der Gebrüder Grimm : Brüderchen und Schwesterchen, Das tapfere Schneiderlein, Der kleine Däumling, Der goldene Vogel, Die drei Schwestern, Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich, Hans im Glück.
童话 |
Publication / Grim169 |
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| 1910-1931 |
Xiao shuo yue bao. Hrsg. von Wen xue yan jiu hui. Vol. 1-22 (1910-1931). (Shanghai : Shang wu yin shu guan, 1910-1931). [Short story magazine]. Zheng Zhenduo ist Mitbegründer und Herausgeber. Mao Dun…
Xiao shuo yue bao. Hrsg. von Wen xue yan jiu hui. Vol. 1-22 (1910-1931). (Shanghai : Shang wu yin shu guan, 1910-1931). [Short story magazine]. Zheng Zhenduo ist Mitbegründer und Herausgeber. Mao Dun schreibt darin regelmässig Artikel über die neueste Literatur und Kultur im Westen.
小說月報 |
Publication / Xiao2 | |
| 1917 | Mao, Dun. Xue sheng yu she hui. In : Xue sheng za zhi ; vol. 4, no 12 (1917). | Publication / Nie27 | |
| 1918 |
Mao, Dun. Yi jiu yi ba nian zhi xue sheng. In : Xue sheng za zhi ; vol. 5, no 1 (1918). [Betr. Friedrich Nietzsche]. 一九一八年之學生 |
Publication / Nie31 |
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| 1918 |
Mao, Dun. Wen hao Yibusheng. In : Xue sheng za zhi ; vol. 5, no 2 (1918). [The great writer Ibsen]. 文豪易卜生 |
Publication / Ibs96 |
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| 1919 |
[Nietzsche, Friedrich]. Xin ou xiang, Shi chang zhi ying. Yanbing [Mao Dun] yi. In : Jie fang yu gai zhao ; vol. 1, no 6-7 (1919). Übersetzung von Nietzsche, Friedrich. Also sprach Zarathustra : Vom…
[Nietzsche, Friedrich]. Xin ou xiang, Shi chang zhi ying. Yanbing [Mao Dun] yi. In : Jie fang yu gai zhao ; vol. 1, no 6-7 (1919). Übersetzung von Nietzsche, Friedrich. Also sprach Zarathustra : Vom neuen Götzen, Von den Fliegen des Marktes [ID D].
新偶像市場之蠅 |
Publication / Nie36 | |
| 1919 | Shen, Yanbing [Mao, Dun]. Tuoersitai yu jin ri zhi Eluosi. In : Xue sheng za zhi ; vol. 6 (1919). [Tolstoy and contemporary Russia]. | Publication / Tol14 |
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| 1920 |
Mao, Dun. Nicai de xue shuo. In : Xue sheng za zhi ; vol. 7, nos 1-4 (Jan.-Apr. 1920). [Nietzsches Lehre]. 尼采的學說 |
Publication / Nie37 | |
| 1920 |
Mao, Dun. Ai'erlan de xin wen xue. In : Dong fang za zhi ; vol. 17, no 6 (March 1920). [New writing in Ireland]. 爱尔兰的新文学 |
Publication / OCa8 | |
| 1920 |
[Poe, Edgar Allan]. Xie mi de xin. Shen Yanbing [Mao Dun] yi. In : Dong fang zha zhi ; vol. 17 (1920). Übersetzung von Poe, Edgar Allan. The tell-tale heart. In : The pioneer (1843). 泄密的心 |
Publication / Poe6 | |
| 1920 | Mao, Dun. Andeliefu. In : Xiao shuo yue bao ; vol. 11, no 1 (1920). In : Dong fang za zhi ; vol. 17, no 10 (1920). [Betr. Leonid Nikolaevich Andreyev]. | Publication / And3 | |
| 1920 | Mao, Dun. Eguo jin dai wen xue za tan. (1920). In : Mao Dun quan ji ; vol. 32. [Random remarks on modern Russian literature]. | Publication / MaoD28 | |
| 1921 |
Mao, Dun. Jinian Foluobei'er de bai nian sheng ri. In : Xiao shuo yue bao ; vol. 12, no 12 (1921). [Zum 100. Geburtstag von Gustave Flaubert ; mit einem Porträt und einer Seite Übersetzung aus Madame…
Mao, Dun. Jinian Foluobei'er de bai nian sheng ri. In : Xiao shuo yue bao ; vol. 12, no 12 (1921). [Zum 100. Geburtstag von Gustave Flaubert ; mit einem Porträt und einer Seite Übersetzung aus Madame Bovary].
紀念佛羅貝爾的百年生日 |
Publication / Flau47 |
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| 1921 | Mao, Dun. Xin wen xue yan jiu zhe de ze ren ji nu li. In : Xiao shuo yue bao ; vol. 12, no 2 (1921). [Betr. u.a. Oscar Wilde]. | Publication / WilO23 |
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| 1921 |
[Twain, Mark]. Sheng yu si yu. Yi Qiao [Gu Yiqiao] yi. In : Xiao shuo yue bao ; vol. 7, no 12 (1921). Übersetzung von Twain, Mark. Is he living or is he dead ? In : Cosmopolitan ; September (1893).…
[Twain, Mark]. Sheng yu si yu. Yi Qiao [Gu Yiqiao] yi. In : Xiao shuo yue bao ; vol. 7, no 12 (1921). Übersetzung von Twain, Mark. Is he living or is he dead ? In : Cosmopolitan ; September (1893). [Enthält eine Biographie von Twain und eine Einführung in die Novelle von Mao Dun].
生欤死欤 |
Publication / Twa107 |
|
| 1921 | Shen, Yanbing [Mao, Dun]. Huiteman zai Faguo. In : Xiao shuo yue bao ; vol. 13, no 3 (1921). [Walt Whitman in France]. | Publication / WhiW111 |
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| 1922 |
Mao, Dun. Zi ran zhu yi yu Zhongguo xian dai xiao shuo. In : Xiao shuo yue bao (1922). [Emile Zola ; Naturalism and modern Chinese fiction]. 自然主義與現代中國小說 |
Publication / Zola2 | |
| 1922 | Shen, Yanbing [Mao, Dun]. Ka si hu shan zai dan mai de yan lun. In : Xiao shuo yue bao ; vol. 13, no 8 (1922). [Galsworthy's speech in Denkmark]. | Publication / Gals35 |
|
| 1922 | Shen, Yanbing [Mao, Dun]. Yingguo wen tan jin kuang. In : Xiao shuo yue bao ; vol. 13, no 8 (1922). [The latest news of English literature. Contains the first reference to Katherine Mansfield]. | Publication / Mans65 |
|
| 1922 | Shen, Yanbing [Mao, Dun]. Tuosituo yi fu si ji zai Eguo wen xue shi shang de di wei. In : Xiao shuo yue bao ; vol. 13, no 1 (1922). [Artikel über Fyodor Dostoyevsky]. | Publication / Dost5 |
Sekundärliteratur (10)
| Jahr | Bibliografische Daten | Typ / Abkürzung | Verknüpfte Daten |
|---|---|---|---|
| 1962 | Gruner, Fritz. Gesellschaftsbild und Menschengestaltung in Mao Duns erzählerischem Werk von 1927 bis 1932/33. (Leipzig : [s.n.], 1962). Diss. Univ. Leipzig, 1962). | Publication / GF1 |
|
| 1962 | Sorokin, Vladislav Fedorovich. Tvorcheskii put' Mao Dunia. (Moskva : Izd-vo vostochnoi lit-ry, 1962). [Abhandlung über Mao Dun]. | Publication / Soro6 |
|
| 1967 | Gruner, Fritz. Der literarisch-künstlerische Beitrag Mao Duns zur Entwicklung des Realismus der neuen chinesischen Literatur. (Leipzig : [s.n.], 1967). Habil. Univ. Leipzig, 1967. | Publication / GF2 |
|
| 1969 | Gálik, Márian. Mao Tun and modern Chinese literary criticism. (Wiesbaden : F. Steiner, 1969). (Münchener ostasiatische Studien ; Bd. 2). [Mao Dun]. | Publication / Gal8 |
|
| 1969 | Prusek, Jaroslav. Three sketches of Chinese literature. (Prague : Oriental Institute in Academia, 1969). (Dissertationes orientales ; vol. 20). [Betr. Mao Dun, Yu Dafu, Guo Moruo]. | Publication / Prus9 |
|
| 1969 |
Hund, Hans-Jörg ; Jordan, Gabriele. Zur Charakterisierung der nationalen Bourgeoisie in China Anfang der dreißiger Jahre in Mao Dun's Roman "Shanghai im Zwielicht". Diplomarbeit Humboldt-Univ.…
Hund, Hans-Jörg ; Jordan, Gabriele. Zur Charakterisierung der nationalen Bourgeoisie in China Anfang der dreißiger Jahre in Mao Dun's Roman "Shanghai im Zwielicht". Diplomarbeit Humboldt-Univ. Berlin, 1969.
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Publication / HundH1 |
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| 1982 |
Wang, David Der-wei. Verisimilitude in realist narrative : Mao Tun's and Lao She's early novels. (Madison, Wisc. : University of Wisconsin, 1982 ; Ann Arbor, Mich. : University Microfilms…
Wang, David Der-wei. Verisimilitude in realist narrative : Mao Tun's and Lao She's early novels. (Madison, Wisc. : University of Wisconsin, 1982 ; Ann Arbor, Mich. : University Microfilms International, 1991). Diss. Univ. of Wisconsin, 1982. [Mao Dun].
|
Publication / WaDa1 |
|
| 1992 | Wang, David Der-wei. Fictional realism in twentieth-century China : Mao Dun, Lao She, Shen Congwen. (New York, N.Y. : Columbia University Press, 1992). (Modern Asian literature series). | Publication / WaDa8 |
|
| 1993 | Wang, Rujie. The transparency of Chinese realism : a study of texts by Lu Xun, Ba Jin, Mao Dun and Lao She. (Ann Arbor, Mich. : University Microfrilms Internationa, 1994). Diss. Rutgers Univ., 1993. | Publication / LaoS46 |
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| 2004 |
Chang, Shuei-may. Casting off the shackles of family : Ibsen's Nora figure in modern Chinese literature, 1918-1942. (New York, N.Y. : P. Lang, 2004). (Studies on themes and motifs in literature ;…
Chang, Shuei-may. Casting off the shackles of family : Ibsen's Nora figure in modern Chinese literature, 1918-1942. (New York, N.Y. : P. Lang, 2004). (Studies on themes and motifs in literature ; vol. 31).
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Publication / Ibs111 |
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