Jahr
2003-
Typ
Web
Text
Karlsruher Virtueller Katalog : ubka.uni-karlsruhe.de.
(KVK)
Mitwirkende (0)
Erwähnte Personen (0)
Themengebiete (1)
- Anzeige Quellen
Chronologische Einträge (29)
| Jahr | Text | Verknüpfte Daten |
|---|---|---|
| 1701 | Sainte-Marie, Antoine de. Traité sur quelques points importans de la mission de la Chine. Trad. de l'espagnol. (Paris : J. Josse, 1701). |
|
| 1787 |
Goethe, Johann Wolfgang von. Der Triumph der Empfindsamkeit : eine dramatische Grille. (Leipzig : Georg Joachim Göschen, 1787).2. Akt : Enthält einen Saal in chinesischem Geschmack.4. Akt : Enthält…
Goethe, Johann Wolfgang von. Der Triumph der Empfindsamkeit : eine dramatische Grille. (Leipzig : Georg Joachim Göschen, 1787).
2. Akt : Enthält einen Saal in chinesischem Geschmack. 4. Akt : Enthält ein zum englisch-chinesischen Garten umgewandelten Park der Unterwelt. |
|
| 1813 |
Johann Wolfgang von Goethe leiht sich folgende Bücher aus der Grossherzoglichen Bibliothek in Weimar aus :Guignes, [Chrétien Louis] Joseph de. Voyages à Peking, Manille et l'île de France, faits dans…
Johann Wolfgang von Goethe leiht sich folgende Bücher aus der Grossherzoglichen Bibliothek in Weimar aus :
Guignes, [Chrétien Louis] Joseph de. Voyages à Peking, Manille et l'île de France, faits dans l'intervalle des années 1784 à 1801. (Paris : Imprimerie nationale, 1808). [ID D1907]. Anderson, Aeneas. Erzählung der Reise und Gesandtschaft von Lord Macartney nach China und von da zurück nach England 1792-1794. (Erlangen : Walther, 1795). Übersetzung von Anderson, Aeneas. A narrative of the British embassy to China... [ID D1886]. Martinium, Martin. Neuer Atlas des grossen Reichs Sina. (Amsterdam : Blaeu, 1656). Übersetzung von : Martini, Martino. Novus atlas sinensis... [ID D1698]. Marco Polo’s Reise in den Orient, während der Jahre 1772 bis 1295. Nach den vorzüglichsten Original-Ausgaben verdeutscht und mit einem Kommentar begleitet von Felix Peregin. (Ronneburg und Leipzig : A. Schumann, 1802). (KVK) Übersetzung von : Polo, Marco. Marci Pauli Veneti… [ID D1726]. Zhang Yushu : Marco Polo hat für Goethe China erschlossen. Goethe sagt : Dieser vorzügliche Mann… führt uns in die fremdartigsten Verhältnisse, worüber wir, da sie beinahe fabelhaft aussehen, in Verwunderung, in Erstaunen geraten. Staunton, George. Reise der englischen Gesandtschaft an den Kaiser von China in den Jahren 1792 und 1793… Bd. 1-2. (Zürich : H. Gessner, 1798-1799). Übersetzung von Staunton, George Leonard. An historical account... [ID D1892 / ID D1893]. Christine Wagner-Dittmar : Goethes naturwissenschaftliche Interessen spiegeln sich auch in den geologischen und mineralogischen Auszügen, die er sich aus Stauntons Bericht macht. Die skizzenhaften Aufzeichnungen zeigen das Bemühen, sich von der Gesteinsbeschaffenheit un der Gebirsformation Chinas ein Bild zu machen. Barrow, John. Reise durch China von Peking nach Canton im Gefolge der Grossbritan. Gesandtschaft i.d. Jahr 1793 u. 1794. Theil l. (Weimar : Verlag des Landes-Industrie-Comtoirs, 1804). (Eur) Übersetzung von Barrow, John. Travels in China... [ID D1900]. Pinto, Fernão Mendes. Wunderliche und merkwürdige Reisen Ferdinandi Mendez Pinto, welche er innerhalb ein und zwanzig Jahren, durch Europa, Asia, und Africa, und deren Königreiche und Länder : als Abyssina, China, Japon, Tartarey, Siam, Calaminham, Pegu, Martabane, Bengale, Brama, Ormus, Batas, Wueda, Aru, Pan, Ainan, Calempluy, Cauchenchina, und andere Oerter verrichtet. (Amsterdam : Henrich und Dietrich Boom, 1671). Übersetzung von : Pinto, Fernão Mendez. Historia oriental… [ID D1666]. Pauw, Cornelius de. Recherches philosophiques sur les Egyptiens et les Chinois... [ID D1861]. |
|
| 1816 |
Goethe, Johann Wolfgang von. Wilhelm Meisters Wanderjahre, oder, Die Entsagenden : ein Roman. In : Goethe's Werke. (Stuttgart : J.G. Cotta, 1815-1819). Bd. 3-4 (1816).Christine Wagner-Dittmar :…
Goethe, Johann Wolfgang von. Wilhelm Meisters Wanderjahre, oder, Die Entsagenden : ein Roman. In : Goethe's Werke. (Stuttgart : J.G. Cotta, 1815-1819). Bd. 3-4 (1816).
Christine Wagner-Dittmar : Woldemar von Biedermann [ID D11248] hat auch zu der Novelle "Der Mann von fünfzig Jahren" einen Bezug zu Hao qiu zhuan" hergestellt. Es gibt keine von der Forschung teilweise angenommenen Übereinstimmungen mit chinesischen Quellen und von einem chinesischen Einfluss kann keine Rede sein. Vielmehr sind die motivischen Anregungen, wenn sie überhaupt bestanden, völlig in das Werk integriert und deuten auf keine spürbare Auseinandersetzung mit chinesischer Literatur. Ingrid Schuster : Goethe kommt auf das Motiv des englischen Gartens mit architektonischen Chinoiserien zurück. Das chinesische Element ist nicht mehr ein Mittel der Satire sondern das Mittel der Charakterisierung einzelner Menschen. Das chinesische Element ist ein Teil des Gesamtbildes der Menschengruppe. Adolf Reichwein : Nicht aus Zufall lässt Goethe seinen wunderlichen Alten in einer chinesischen Hütte wohnen. Dieser Typus des krausen, alten Meisters mit dem Hang zur Einsamkeit erinnert an die Gestalten der alten chinesischen Weisen. |
|
| 1817 |
Johann Wolfgang von Goethe liest das chinesische Schauspiel Laou-seng-urh, or, An heir in his old age... [Wu, Hanchen. Lao sheng er]. [ID D11112]. Er schickt das Buch an Karl Ludwig von Knebel und…
Johann Wolfgang von Goethe liest das chinesische Schauspiel Laou-seng-urh, or, An heir in his old age... [Wu, Hanchen. Lao sheng er]. [ID D11112]. Er schickt das Buch an Karl Ludwig von Knebel und bemerkt, dass es einen etwas fremdartigen Eindruck erwecke, aber wenn man sich eingelesen habe, empfinde man es doch als ein merkwürdiges Werk.
|
|
| 1827 |
Goethe, Johann Wolfgang von. Die chinesischen Dichterinnen. = Chinesisches. In : Kunst und Altertum ; Bd. 6, H. 1 (1827). Darin enthalten sind vier von Goethe übersetzte chinesische Gedichte. [Hua…
Goethe, Johann Wolfgang von. Die chinesischen Dichterinnen. = Chinesisches. In : Kunst und Altertum ; Bd. 6, H. 1 (1827). Darin enthalten sind vier von Goethe übersetzte chinesische Gedichte. [Hua jian ji. Hrsg. von Zhao Chongzhu].
Woldemar von Biedermann : Er weist darauf hin [ID D11248], dass Chinese courtship... Einfluss auf die Gedichte Chinesisches hat. Richard Wilhelm übersetzt als erster aus dem chinesischen Originaltext der vier Übertragungen von von Goethe aus Hua jian ji. [ID D11249]. Chen Chuan (1933) druckt zum ersten Mal die Gedichte parallel zur Fassung von Chinese courtship... ab und ermöglicht so einen Vergleich. Eduard Horst von Tscharner übersetzt (1939) die vier Gedichte von Goethe mit angefügten chinesischen Zeichen. [ID D488]. Siegried Behrsing (1970) : Er vergleicht die vier Gedichte von Goethe, Thoms und dem chinesischen Original. (Fräulein See-Yaou-Hing, Fräulein Mei-Fe, Fräulein Fung-Sean-Ling, Kae-Yven). Goethes Bindung an Thoms reicht von wörtlicher Übersetzung über freie Übertragung bis zu völliger Loslösung von seiner Vorlage. Deutlich ist Goethes Bestreben, sich selbst und seinem Leser das Wesentliche des Originals zu übermitten, wobei spezifisch chinesische Einzelheiten entweder weggelassen oder weitgehend der Weimarer Hofsprache angepasst werden. Christine Wagner-Dittmar : Goethe liest und entnimmt die Gedichte aus Chinese courtship... [ID D11247]. Goethes Bearbeitung ist eine völlig freie Nachbildung, die ganz selbständig über die vorgefundenen Elemente verfügt und ein ganz eigenes Gedicht daraus macht. Die erste intensive Beschäftigung mit chinesischer Lyrik, die versucht, diese sich auf dem Wege der Nachschöpfung anzueignen, zeigt trotz der wenigen Beispiele und der unzureichenden und nicht besonders wertvollen Vorlagen, dass Goethe ein feines Empfinden für die Atmosphäre chinesischer Gedichte hat. Die chinesischen Originale sind formal gesehen typische Kurzgedichte, die Goethe auch in der unzulänglichen Übersetzung eine Vorstellung von dieser spezifisch chinesischen Dichtungsform gaben und ihn zu eigenem Schaffan anregte, das in dem Zyklus Chinesisch-deutsche Jahres- und Tageszeiten seine eigene freie, schöpferische Gestaltung fand. Wolfgang Bauer (1972) : Goethe passt die Gedichte dem westlichen Geschmack an. Er versucht vor allem anderen das chinesische Milieu zu überspielen, in dem er die Aussage auf ihren allgemeinsten menschlichen Kern zurückführte. Typisch dafür ist die Eliminierung oder Veränderung von Namen… Die enge Beziehung zur Natur… diese chinesische Idee kommt seiner eigenen sehr entgegen. |
|
| 1827 |
Johann Wolfgang von Goethe liest die drei Bücher :Thoms, Peter Perring. Chinese courtship : in verse ; to which is added an appendix, Treating of the revenue of China. (London : Parbury, Allen and…
Johann Wolfgang von Goethe liest die drei Bücher :
Thoms, Peter Perring. Chinese courtship : in verse ; to which is added an appendix, Treating of the revenue of China. (London : Parbury, Allen and Kingsbury, 1824). Übersetzung von Hua jian ji. Hrsg. von Zhao Chongzhu. = Kurz, Heinrich. Blumenblatt... [ID D4258]. Darin enthalten sind Auszüge aus der chinesischen Anthologie Bai mei xin yong tu zhuan. Hrsg. Von Yan Xiyuan. Vol. 1-4. ([S.l. : s.n.], 1787-1804). [Gedichte hundert schöner Frauen]. 百美新詠圖傳 Goethe schreibt in der Einführung : Nachstehende aus einem chrestomatisch-biographischen Werke, das den Titel führt : Gedichte hundert schöner Frauen, ausgezogene Notizen und Gedichtchen geben uns die Überzeugung, dass es sich trotz aller Beschränkungen in diesem sonderbar-merkwürdigen Reiche noch immer leben, lieben und dichten lasse. Christine Wagner-Dittmar : Mit der Übersetzung aus Bai mei xin yong tu zhuan beginnt die eigentliche Auseinandersetzung mit chinesischer Dichtung. Die eingehende Betrachtung der Übertragungen macht deutlich, dass es sich (ausser beim vierten Gedicht) um Neuschöpfungen Goethes handelt, die sich zwar an die vorgegebenen Motive anlehnen, diese aber völlig umgestalten. Besonders das zweite Gedicht zeigt, dass Goethe nicht übersetzt, sondern die chinesische Vorlage zum Anlass nimmt, ein eigenes Kurzgedicht zu schreiben. Von den drei Romanen vermag dieser wohl am ehesten einen gewissen Eindruck von dem Zauber und der Grazie zu geben, den chinesische Dichtung haben kann. Und wenn auch die Übersetzungen sehr unzureichend sind. Contes chinois. Traduits par MM. Davis, Thoms, le P. D'Entrecolles, etc. ; publiés par Abel Rémusat. Vol. 1-3. (Paris :Moutardier, 1827). [Peter Perring Thoms ; John Francis Davis ; François-Xavier Dentrecolles]. Chen Chuan : In den Contes chinois sind auch zehn Novellen aus dem Jin gu qi guan enthalten, es ist aber nicht nachzuweisen, dass Goethe sie gelesen hat. Iu-kiao-li, ou, Les deux cousines : roman chinois. Trad. par [Jean-Pierre] Abel-Rémusat ; précédé d'une préface où se trouve un parallèle des romans de la Chine et de ceux de l'Europe. Vol. 1-4. (Paris : Moutardier, 1826). [Yidisanren. Yu jiao li] = Ju-kiao-li, oder die beiden Basen : ein chinesischer Roman. Übers. von Abel Rémusat ; mit einer Vergleichung der chinesischen und europäischen Romane als Vorrede ; aus dem Französischen [von Hermann Hauff]. (Stuttgart : Franckh, 1827). Christine Wagner-Dittmar : Wir wissen von Goethe nur, dass er die Novellen gelesen hat. Äusserungen dazu hat er nicht gemacht. Yang En-lin : Die drei chinesischen Romane, die Goethe liest, geben ihm Einblick in eine rein konfuzianische Welt, buddhistische und taoistische Elemente sind ihm unbekannt. Adolf Reichwein : Goethe spricht von den unzähligen, alle auf das Sittliche und Schickliche gehende Legenden, die überall in die chinesischen Romane eingestreut seien. Chen Chuan : Die fehlerhaften Übersetzungen sind auf die Schwierigkeit der Sprache zurückzuführen und auf die noch unvollkommenen ausgebildeten Sprachkenntnisse. Dazu kommt, dass die realen Sachkenntnisse der chinesischen Literatur äusserst gering waren. Auch Abel-Rémusat hatte nicht die Möglichkeit, sich ein eigenes Urteil zu bilden, er vertraute dem Urteil sehr mangelhaft unterrichteter Missionare. |
|
| 1890 | Henry Frederick William Holt beendet die Katalogisierung der chinesischen Manuskripte der Bibliothek der Royal Asiatic Society. |
|
| 1902 | XIII. Congrès international des orientalistes = International Congress of Orientalists in Hamburg. |
|
| 1904-1906 | Sauberzweig Schmidt ist Visitator in Südchina und Jiazhou (Shanghai). |
|
| 1905 | XIV. Congrès international des orientalistes = International Congress of Orientalists in Algier. |
|
| 1920-1924 |
Klabund. Gesammelte Werke in Einzelausgaben. Bd. 1-6. (Wien : Phaidon, 1930). Bd. 6 : „Östliche Gleichnisse“ : enthält die Erzählungen Der letzte Kaiser : Erzählung. Mit Zeichnungen von Erich…
Klabund. Gesammelte Werke in Einzelausgaben. Bd. 1-6. (Wien : Phaidon, 1930). Bd. 6 : „Östliche Gleichnisse“ : enthält die Erzählungen Der letzte Kaiser : Erzählung. Mit Zeichnungen von Erich Büttner. (Berlin : F. Heyder, 1923). (Wandersmann-Bücherei ; 30) ; Das Totenfest (1922 in Spuk) ; Die zwei Reiche (1920) ; Gleichnisse (1924).
Kuei-fen Pan-hsu : Diese Werke scheinen nicht auf bestimmten Vorlagen zu beruhen ; zwar tragen sie Züge chinesischer Gedankenwelt und weisen Bezüge zu chinesischen historischen Ereignissen auf, doch sind ihre Handlungen Klabunds eigene Schöpfungen. Klabund verwendet taoistische Ideen für seine Gleichnisse, verfolgt jedoch seine eigenen Intentionen. |
|
| 1922 |
Klabund. Kunterbuntergang des Abendlandes : Grotesken. [ID D12524].Er schreibt : Man soll nicht nach Asien schielen, denn dies würde dem heiligen Geist des Tao widersprechen, nach dem Du künftig…
Klabund. Kunterbuntergang des Abendlandes : Grotesken. [ID D12524].
Er schreibt : Man soll nicht nach Asien schielen, denn dies würde dem heiligen Geist des Tao widersprechen, nach dem Du künftig leben und sinnen sollst, denn Du wirst der Chinese Europas werden. |
|
| 1922 | Alfred Salmony habilitiert sich in Kunstgeschichte an der Universität Bonn. | |
| 1924 | André Wedemeyer habilitiert sich an der Universität Leipzig. |
|
| 1925 |
Aufführung des Faust von Johann Wolfgang von Goethe in der Bearbeitung von Charles Gounod. [Faust : opéra en cinq actes. (Paris : Choudens, 1859)] durch eine italienischen Theatergruppe in Shanghai.…
Aufführung des Faust von Johann Wolfgang von Goethe in der Bearbeitung von Charles Gounod. [Faust : opéra en cinq actes. (Paris : Choudens, 1859)] durch eine italienischen Theatergruppe in Shanghai. Zhang Ruogu schreibt darüber in einem Artikel in Yi shu san jia yan. (Shanghai : Liang you du shu yin shua gong si, 1927).
|
|
| 1925 |
1925 Brecht, Bertolt. Die höflichen Chinesen. In : Berliner Börsen-Courier (1925) / Brecht, Bertolt. Werke ; Bd. 19. Prosa ; 4 (1925).Quelle : Wilhelm, Richard. Laotse. Tao te king [ID D4445].Brecht…
1925 Brecht, Bertolt. Die höflichen Chinesen. In : Berliner Börsen-Courier (1925) / Brecht, Bertolt. Werke ; Bd. 19. Prosa ; 4 (1925).
Quelle : Wilhelm, Richard. Laotse. Tao te king [ID D4445]. Brecht schreibt : Weniger bekannt in unserer Zeit ist es, wie sehr ein der Allgemeinheit geleisteter Dienst der Entschuldigung bedarf. So ehrten die höflichen Chinesen ihren grossen Weisen Laotse [Laozi], mehr als meines Wissens irgend ein andres Volk seinen Lehrer, durch die Erfindung folgender Geschichte. "Laotse hatte von Jugend auf die Chinesen in der Kunst zu leben unterrichtet und verliess als Greis das Land, weil die immer stärker werdende Unvernunft der Leute dem Weisen das Leben erschwerte. Vor die Wahl gestellt, die Unvernunft der Leute zu ertragen oder etwas dagegen zu tun, verliess er das Land. Da trat ihm an der Grenze des Landes ein Zollwächter entgegen und bat ihn, seine Lehren für ihn, den Zollwächter, aufzuschreiben, und Laotse, aus Furcht, unhöflich zu erscheinen, willfahrte ihm. Er schrieb die Erfahrungen seines Lebnes in einem dünnen Buche für den höflichen Zollwächter auf und verliess erst, als es geschrieben war, das Land seiner Geburt". Mit dieser Geschichte entschuldigen die Chinesen das Zustandekommen des Buches Taoteking [Dao de jing], nach dessen Lehren sie bis heute leben. Yim Han-soon : Brecht greift das Klischee – die Chinesen sind höflich – auf, um es jedoch zu konkretisieren. Eine Spannung zwischen Parodie und Anerkennung ist spürbar, überwiegend ist aber die letztere… Was er in seiner Laotse-Geschichte von der Überlieferung übernimmt, ist ein legendäres, aber noch möglich erscheinendes zwischenmenschliches Verhalten von Geben und Nehmen... Es scheint jedoch feststellbar, das Brecht in der Beziehung zwischen dem alten Weisen und dem Zollwächter eine Alternative zur „trostlosen“, „unendlichen Vereinzelung des Menschen“ in der bürgerlichen Welt erblickt… In dem Laotse-Motiv sind folgende Momente angezeigt, die für Brechts Verhältnis zur chinesischen Philosophie allgemein bestimmend und zugleich für sein Denken und Werk relevant sind : Die Auffassung der Philosophie als einer antimetaphysischen Verhaltenslehre ; die chinesische Philosophie als Ausgangs- bzw. Bezugspunkt für die Kritik am klassischen Philosophiebegriff ; die Beziehung zwischen Laotse und dem Zollwächter als Sinnbild für ein produktives Lehrer-Schüler-Verhältnis, das auch in Brechts Traditionsbegriff reflektiert ist ; der historische Hintergrund des alten China als ein Gesellschaftszustand, in dem die Menschen unterdrückt und vertrieben wurden ; inhaltliche und funktionale Gehalte der chinesischen Philosophie als Stoff und Material… Die eigentliche Bedeutung der chinesischen Philosophie hat Brecht in der Laotse-Geschichte ausdrücklich formuliert : Es handelt sich um eine „Kunst zu leben“, eine Lehre des Verhaltens, die in den Alltag des Niederen Volkes einzugreifen vermag. Der chinesische Traditionalismus spielt in Brechts Beziehung zu China eine grosse Rolle. Er spricht nicht nur von der Lehre des Weisen – der Kunst zu leben – sondern auch von der Dauerhaftigkeit und Fortführbarkeit der Lehre : Die Chinesen leben bis heute danach. Die alte Lehre bleibt lebendig, weil sie eine Lebenskunst und eine Lehre der gegenseitigen Anerkennung und Bereicherung ist. Der zweite Themenkomplex in Brechts Denken und Werk ist das Lehrer-Schüler-Verhältnis. Brechts Verhältnis zur chinesischen Philosophie kennzeichnet sich durch die Auffassung der Philosophie als Verhaltenslehre und als Ausgangs- und Bezugspunkt für die Kritik an der klassischen Philosophie. In dieser Ballade hat Brecht das schiefe Verhältnis von Erzähler und Erzähltem zugunsten des letzteren ausgeglichen, indem er vor allem die konkrete Lehre von Laozi an einem Wasserbild vorführt, und zwar gerade in der gewichtigen 5. Strophe. Der Spruch von Laozi selbst, dass das weiche Wasser das harte überwinde, hat in Brechts Version zwei Konditionalen erhalten, die im Original fehlen : 'Mit Bewegung' und 'mit der Zeit'. |
|
| 1927 |
Brecht, Bertolt. Bertolt Brechts Hauspostille : mit Anleitungen, Gesangsnoten und einem Anhange. (Berlin : Propyläen-Verlag, 1927).Richard Wilhelms Übersetzung von Laotse. Tao te king [ID D4445] hat…
Brecht, Bertolt. Bertolt Brechts Hauspostille : mit Anleitungen, Gesangsnoten und einem Anhange. (Berlin : Propyläen-Verlag, 1927).
Richard Wilhelms Übersetzung von Laotse. Tao te king [ID D4445] hat Einfluss auf dieses Werk. |
|
| 1928 | XVII. Congrès international des orientalistes = International Congress of Orientalists in Oxford. |
|
| 1929 |
Brecht, Bertolt. Geschichten vom Herrn Keuner. In : Brecht, Bertolt. Der Flug der Lindberghs : Radiolehrstück für Knaben und Mädchen. Radiotheorie. Geschichten vom Herrn Keuner. (Berlin : G.…
Brecht, Bertolt. Geschichten vom Herrn Keuner. In : Brecht, Bertolt. Der Flug der Lindberghs : Radiolehrstück für Knaben und Mädchen. Radiotheorie. Geschichten vom Herrn Keuner. (Berlin : G. Kiepenheur, 1930). (Versuche / Brecht ; 1-3).
Quelle : Wilhelm, Richard. Dschuang Dsi [ID D4447]. Brecht schreibt : Der chinesische Philosoph Dschuang Dsi [Zhuangzi] verfasste noch im Mannesalter ein Buch von hunderttausend Wörtern, das zu neun Zehnteln aus Zitaten bestand. Solche Bücher können bei uns nicht mehr geschrieben werden, da der Geist fehlt. Christoph Gellner : Angeregt durch seine intensive Beschäftigung mit altchinesischer Philosophie entsteht eine völlig neuartige Form philosophisch-didaktischer Kurzprosa, eine Sammlung von Denk- und Haltungsbildern, die dem Leser anschauende Erkenntnis vermitteln. Im schöpferischen Zusammenspiel von Alt und Neu, von Tradition und Innovation wird darin erstmals für die Fernostrezeption eine Verschränkung von chinesischer und marxistischer Philosophie greifbar, mit der Brecht in der Tat die Wiedergewinnung einer alten unter Hinzugewinnung einer neuen Dimension von Weisheit intendiert… Brecht lehnt sich sehr stark an altchinesische Formen des Philosophierens an, in denen sich auch tatsächlich Gehalte unserer Zeit behandeln lassen… Brecht ist der erste in der deutschsprachigen Literatur, der Mozis Schriften zur Kenntnis nimmt. In seinem Exemplar Me Ti in der Übersetzung von Alfred Forke [ID D669] gibt es zahlreiche Anstreichungen und Randbemerkungen. Er hat in Keuner keine einzige Gesprächspassage aus dem Me Ti übernommen, Übereinstimmungen und Parallelen sind weniger im Inhaltlich-Thematischen zu suchen als vielmehr auf der Ebene der Darstellungsform. Es ist in erster Linie das didaktische Formmuster, der aphorisch-apothegmatische Rede- und Erzählgestus der Lehre Mozis, die als Denkanregung dient. Adrian Hsia / Song Yun-yeop : Die Keuner-Geschichten stellen auch das Resultat der Beschäftigung Brechts mit Mozi dar. Yun-yeop Song hat nachgewiesen, das sich sowohl die dialogische Form als auch die Methodik der Belehrung zwischen Mozis Werk und der Keuner-Geschichten so sehr ähneln, dass man von einem kreativen Einfluss sprechen kann. Mozi zeichnete sich von anderen chinesischen Philosophen durch sein logisches Denken aus. Alfred Forke sagt : Mozi habe die Logik in die chinesische Philosophie eingeführt. Die logische Schlussfolgerung als didaktisches Moment und der Nützlichkeitsgedanke als Altruismus bringen Brecht und Mozi zusammen. Beide bedienen sich einer verfremdeten Andeutung, um den Leser aus der gewohnten Routine des Alltagslebens zu erwecken und aufhorchen zu lassen. Es kommt in diesem Moment keine Belehrung, keine Moralpredigt vor, sondern bloss ein Fingerzeig der logischen Gedankenführung, die die Fähigkeit des Unterscheidungsvermögens im Sinne der Nützlichkeit der Gemeinschaft schärft und somit zum logischen Denken zwingt und schult. Dass Mozi als Vorlage dient, zeigen besonders die frühen Keuner-Geschichten, in denen Keuner als Meister auftritt, der Fragen seiner Schüler beantwortet. Die gesellschaftlichen oder sonstigen Misstände sollen durch Verfremdung auffallen und somit in Frage gestellt werden. Ein wichtiges Thema in den Keuner-Texten, das an die Haltung des Konfuzius erinnert, ist die Art und Weise des Lernens und das emanzipatorische Lehrer-Schüler-Verhältnis… Wahre Liebe bedeutet für Keuner wie für Konfuzius keine Hingabe oder Hinnahme dessen, was einer ist, sondern, von der Seite des Liebenden, eine selbstbewusste und gesellschaftliche Tätigkeit mit dem Ziel, die potentiellen Fähigkeiten des Geliebten zu entdecken und ihnen zur Entfaltung zu verhelfen. |
|
Quellen (1157)
| Jahr | Bibliografische Daten | Typ / Abkürzung | Verknüpfte Daten |
|---|---|---|---|
| 1577 |
Escalante, Bernardino de. Primera historia de China. Comentada y publicada por Carlos Sanz. (Sevilla : En Casa de la biuda de Alonso Escrivano, 1577). = Escalante, Bernardino de. A discourse of the…
Escalante, Bernardino de. Primera historia de China. Comentada y publicada por Carlos Sanz. (Sevilla : En Casa de la biuda de Alonso Escrivano, 1577). = Escalante, Bernardino de. A discourse of the navigation which the Portugales doe make to the realmes and provinces of the east partes of the worlde, and of the knowledge that growes by them of the great thinges which are in the dominions of China. ... Translated out of Spanish into English, by J[ohn] Frampton. B.L. (London : T. Dawson, 1579). = Escalante, Bernardino de. An account of the empire of China. (Bad Mergentheim : Ascanio, 2008).
|
Publication / EscB1 |
|
| 1616 |
Mocquet, Jean. Voyages en Afrique, Asie, Indes orientales, et occidentales. (Paris : Heuqueville, 1616). [Enthält Eintragungen über China]. archive.org. |
Publication / Mocq1 |
|
| 1623 |
Ai, Rulüe [Aleni, Giulio]. Xing xue cu shu. (Minzhong, Fuzhou : The church built by imperioal order, 1623). [Publ. 1646]. [Einführung in die Wissenschaft der menschlichen Natur]. 性學觕述 |
Publication / Ale10 |
|
| 1634 |
Bergeron, Pierre. Relation des voyages en Tartarie de fr. Gvillaume de Rvbruqvis, fr. Iean dv Plan Carpin, fr. Ascelin, & autres religieus de S. François & S. Dominique, qui y furent enuoyez par le…
Bergeron, Pierre. Relation des voyages en Tartarie de fr. Gvillaume de Rvbruqvis, fr. Iean dv Plan Carpin, fr. Ascelin, & autres religieus de S. François & S. Dominique, qui y furent enuoyez par le Pape Innocent IV. & le roy S. Louys : plvs un Traicté des Tartares, de leur origine, moeurs, religion, conquestes, Empire, Chams, Hordes diuerses, & changemens jusqu'aujourd'huy. Avec un abregé de l'histoire des Sarasins et Mahometans, de leur pays, peuples, religion, guerres ; suite de leurs califes, roys, soudans ; Et de leur diuers Empires & Estats establis par le Monde. Le tout recueilly par Pierre Bergeron, Parisien. (Paris : Chez Georges Iosse ; Chez la veufue Iean de Heuqueville, & Louys de Heuqueville, 1634). = Bergeron, Pierre. Voyages faits principalement en Asie dans les XII, XIII, XIV, et XV siecles : par Benjamin de Tudele, Jean du Plan-Carpin, N. Ascelin, Guillaume de Rubruquis, Marc Paul Venitien, Haiton, Jean de Mandeville, et Ambroise Contarini : accompagne's de l'histoire des Sarasins et des Tatares, et pre'ce'dez d'une introduction concernant les voyages et les nouvelles de'couvertes des principaux voyageurs. (La Haye : Chez J. Neaulme, 1735).
[Enthält] : Mandeville, John. Recueil ou abrege des voiages, et observations.[Älteste Fassung der Reise von Ruysbroek, die aufzufinden ist]. Ruysbroek, Willem van. Der Bericht des Franziskaners Wilhelm von Rubruk über seine Reise in das Innere Asiens in den Jahren 1253/1255. 1., vollst. Übersetzung aus dem Lateinischen, hrsg. und bearb. von Hermann Herbst. (Leipzig : Griffel-Verlag, 1925). [Erste vollständige deutsche Übersetzung]. = Relation du voyage en Tartarie : google.ch. PDF |
Publication / Berg-Will1 |
|
| 1655 |
Martini, Martino. Novus atlas sinensis. A Martino Martinio Soc. Iesu descriptus. (Amsterdam : Joan Blaeu, 1655). Atlas mit geographischen Beschreibungen der einzelnen Provinzen. Als Quelle diente ihm…
Martini, Martino. Novus atlas sinensis. A Martino Martinio Soc. Iesu descriptus. (Amsterdam : Joan Blaeu, 1655). Atlas mit geographischen Beschreibungen der einzelnen Provinzen. Als Quelle diente ihm u.a. das chinesische Kartenwerk Guang yu tu von Luo Hongxian von 1555, welches auf der Kartenrolle Guang yu tu quan shu von Zhu Siben von 1312 basiert. Darin enthalten ist : Martini, Martino. De bello Tartarico historia und Golius, Jacobus. De regno Catayo additamentum.
|
Publication / Mart-Luo,-Zhu,1 |
|
| 1656 |
Preyel, Adam. Abentheur von allerhand Mineralien, Wurtzeln, Kräutern, Stauden, Blumen, Rohren und Bäumen : von Thieren, Würmern, Vögeln und Fischen : Von Bergen, Höhlen, Brunnen und Flüssen : Von…
Preyel, Adam. Abentheur von allerhand Mineralien, Wurtzeln, Kräutern, Stauden, Blumen, Rohren und Bäumen : von Thieren, Würmern, Vögeln und Fischen : Von Bergen, Höhlen, Brunnen und Flüssen : Von Gebäwen, Sitten und Geschichten, welche in dem uhralten Königreich Sina,auch in Europa gefunden werden : Von dem Einfall der Orientalischen Tartarn in Sina, grosser Verrätherey und Veränderung, wie das folgende Blatt summarischer weiss andeutet : Samt einem völligen Register, und Schlüssel der engezogene Geschichten, Namen und Wörter zu erklären. (Franckfurt am Mayn : Wilhelm Serlin und Georg Fickwirth, 1656). Übesetzung von Artificia hominum, miranda naturae in Sin et Europa, ubi eximia, quae... et singularia, ... conferunter. (Francofurti ad Moenum : Fickwirth, 1655).
reader.digitale-sammlungen.de. |
Publication / Prey1 |
|
| 1660 |
Spizel, Gottlieb. De re literaria Sinensium commentarius : in quo scripturae pariter ac philosophiae sinicae specimina exhibentur, et com aliarum gentium, praesertim Aegyptiorum, Graecorum, et…
Spizel, Gottlieb. De re literaria Sinensium commentarius : in quo scripturae pariter ac philosophiae sinicae specimina exhibentur, et com aliarum gentium, praesertim Aegyptiorum, Graecorum, et Indorum reliquorum literis atque placitis conferuntur. (Lugduni Batavorum : Hackius, 1660).
archive.org. |
Publication / Spiz-Rugg-Mart1 |
|
| 1665 | Schall von Bell, Johann Adam. Historica narratio de initio et progressu missionis Societatis Jesu apud Chinenses, ac praesertim in regia pequinensi. (Viennae : Cosmerovius, 1665). | Publication / Scha3 |
|
| 1669 |
Nieuhof, Jan [Neuhof, Johann]. An embassy from the East India Company of the United Provinces to the Grand Tartar Cham, Emperor of China, deliver'd by their excellencies, Pieter de Goyer and Jacob de…
Nieuhof, Jan [Neuhof, Johann]. An embassy from the East India Company of the United Provinces to the Grand Tartar Cham, Emperor of China, deliver'd by their excellencies, Pieter de Goyer and Jacob de Keyzer, at his imperial city of Peking. Wherein the cities, towns, villages, ports, rivers, &c. in their passages from Canton to Peking, are ingeniously describ'd by Mr John Nievhoff... Also an epistle of Father John Adams their antagonist, concerning the whole negotiation. With an appendix of several remarks taken out of Father Athanasius Kircher. English'd, and set forth with their several sculptures, by John Ogilby, esq. Vol. 1-2, 2nd ed. ( London : Printed by John Macock for the author, 1669). [Beijing].
digicoll.library.wisc.edu : Schall von Bell, Johann Adam. A narrative of the success of an embassage sent by John Maatzuyker de Badem, General of Batavia ; unto the Emperour of China & Tartary, the 20th of July 1655. |
Publication / Neuh2 |
|
| 1669-1718 |
Arnauld, Antoine ; Du Cambout de Pont-Château, Sébastien Joseph. La morale pratique des jésuites, représentée en plusieurs histoires arrivées dans toutes les parties du monde, extraitte ou de livres…
Arnauld, Antoine ; Du Cambout de Pont-Château, Sébastien Joseph. La morale pratique des jésuites, représentée en plusieurs histoires arrivées dans toutes les parties du monde, extraitte ou de livres très-autorisez et fidellement traduits, ou de mémoires très-seurs et indubitables. T. 1-8. (Cologne : G. Quentel ; Amsterdam : Elzevir, 1669-1718). [Vol. 1-2 von Du Cambout ; vol. 3-8 von Arnauld. Enthält Eintrag über China].
books.google.ch. |
Publication / ArnA1 |
|
| 1670 | Francisci, Erasmus. Neu-polirter Geschicht- Kunst- und Sitten-Spiegel ausländischer Völcker. (Nürnberg : J.A. Endters, 1670). | Publication / FraE1 |
|
| 1675 |
Müller, Andreas. A. Mülleri... de Sinarum Magnaeque Tatariae rebus commentatio alphabetica, ex auctoris commentariis super M. Poli... Historia Orientali aliisque... manuscriptis excerpta, etc..…
Müller, Andreas. A. Mülleri... de Sinarum Magnaeque Tatariae rebus commentatio alphabetica, ex auctoris commentariis super M. Poli... Historia Orientali aliisque... manuscriptis excerpta, etc.. (Berlin : [s.n.], ca. 1675). Erstes westliches China-Handbuch.
|
Publication / Müll6 |
|
| 1676 |
Navarrete, Domingo Fernandez de. Tratados historicos, politicos, y religiosos de la monarchia de China, descripcion breve de aquel imperio... con narracion... de varios sucessos, y cosas singulares…
Navarrete, Domingo Fernandez de. Tratados historicos, politicos, y religiosos de la monarchia de China, descripcion breve de aquel imperio... con narracion... de varios sucessos, y cosas singulares de otros reynos, y diferentes navegaciones : Añadense los decretos pontificios y proposiciones calificadas en Roma para la mission chinica... (Madrid : Imprenta Real por Iuan Garcia Infançon a costa de Florian Anisson, 1676). [Sammlung von Abhandlungen über die Geschichte und Politik Chinas, sowie über die Kritik an der jesuitischen Chinamission, was eine bedeutende Rolle im Ritenstreit spielt].
[Enthält dasTraktat] : Longobardi, Niccolò. Respuesta breve, sobre las controversias de el Xang Ti, Tien Xin, y Ling Hoen (esto es de el Rey de lo alto, espiritus, y alma racional, quepone et China) y otros nombres, y terminos chinicos, para determinarse, quales de ellos se pueden usar en esta christiandad. upf.edu. |
Publication / Nava-Long1 |
|
| 1679 | Navarrete, Domingo Fernandez de. Controversias antiguas y modernas entre los missionarios de la gran China... (Madrid : [s.n.], 1679). Zweiter Teil seiner Tratados von 1676. | Publication / Nava1 |
|
| 1680 | Varo, Francisco. Tratado en el que da impugna como ilicito et culto de Confucio y sus progenitores. [(S.l. : s.n.], 1680). [Abhandlung über Konfuzianismus und religiöse Kulte]. | Publication / Varo1 |
|
| 1685-1687 | Bernard, Henri. Le voyage du père de Fontaney au Siam et à la Chine, 1685-1687 : d'après des lettres inédites. (Tientsin : Editions Cathasia, 1942). [Jean de Fontaney]. | Publication / Bern1 |
|
| 1692 |
Witsen, Nicolas. Noord-en Oost-Tartarye : of te bondigh Ontwerp van eenige dier landen, en volken, zo als voormals bekent zyn geweest. (Amsterdam : [s.n.] 1692). = (Amsterdam : François Halma,…
Witsen, Nicolas. Noord-en Oost-Tartarye : of te bondigh Ontwerp van eenige dier landen, en volken, zo als voormals bekent zyn geweest. (Amsterdam : [s.n.] 1692). = (Amsterdam : François Halma, 1705).
dbnl.org. |
Publication / Wits1 |
|
| 1692-1695 |
Hundt, Michael. Beschreibung der dreijährigen chinesischen Reise : die russische Gesandtschaft von Moskau nach Peking 1692-1695 in den Darstellungen von Eberhard Isbrand Ides und Adam Brand.…
Hundt, Michael. Beschreibung der dreijährigen chinesischen Reise : die russische Gesandtschaft von Moskau nach Peking 1692-1695 in den Darstellungen von Eberhard Isbrand Ides und Adam Brand. (Stuttgart : Steiner, 1999). (Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa ; Bd. 53).
= Ides, Evert Ysbrandszoon. Three years travels from Moscow over-land to China : thro' Great Ustiga, Siriania, Permia, Sibiria, Daour, Great Tartary, &c. to Peking ... Written by his Excellency E. Ysbrants Ides, Ambassador from the Czar of Muscovy to the Emperor of China ... To which is annex'd an accurate description of China, done originally by a Chinese author: with several remarks, by way of commentary, alluding to what our European authors have writ of that country. Printed in Dutch by the direction of Burgomaster Witzen, formerly Ambassador in England ; and now faithfully done into English. (London : Printed for W. Freeman, J. Walthoe, T. Newborough, J. Nicholson, and R. Parker, 1706). [Everard Isbrant Ides ; Beijing]. [Enthält] : Kao, Dionysius. A short description of the vast empire of China. By Dionysius Kao, a native of that country. Illustrated with several pertinent annotations by a learned pen. (1701). deutsche-digitale-bibliothek.de. |
Publication / HM2 |
|
| 1697 | Bayle, Pierre. Dictionnaire historique et critique. (Rotterdam : Leers, 1697). Darin enthalten ist ein Bericht über China. | Publication / Bayl1 |
|
| 1697 | Bouvet, Joachim. Portraict historique de l'empereur de la Chine présenté au Roy, Par le P. J. Bouvet, de la Compagnie de Jesus, missionnaire de la Chine. (Paris : Michallet, 1697). | Publication / Bouv2 |
|