# | Year | Text |
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1 | 1930 |
John M. Allison verliert seinen Posten bei General Motors Corporation und wird Sekretär des amerikanischen Konsulates in Shanghai.
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2 | 1930 |
Edgar Snow wir Korrespondent der neu gegründeten Consolidated Press Association.
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3 | 1930 |
Ailie Gale hält sich in Amerika auf, hält Vorträge über die Verhältnisse in China und sammelt Geld für das Spital in Dunji (Anhui).
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4 | 1930 |
Baptistische Taufe von Chiang Kai-shek
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5 | 1930-1931 |
John Carter Vincent ist Vize-Konsul des amerikanischen Konsulats in Jinan.
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6 | 1930 |
Peter A. Boodberg promoviert in Oriental Languages an der University of California, Berkeley.
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7 | 1930-1931 |
Peter A. Boodberg ist vergeblich auf Stellensuche.
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8 | 1930-1932 |
Arthur W. Hummel gibt Vorlesungen an der Columbia University, New York.
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9 | 1930-1938 |
Arthur W. Hummel ist Mitglied des Committee on Chinese Studies des American Council of Learned Societies.
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10 | 1930 |
James M. Menzies wird Mitglied der American Oriental Society.
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11 | 1930 |
Derk Bodde promoviert in Englisch an der Harvard University und studiert Chinesisch an der Harvard University.
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12 | 1930-1933 |
Earl H. Pritchard studiert Geschichte an der University of Oxford.
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13 | 1930-1935 |
Feng Zhi studiert deutsche Literatur, Philosophie und Kunstgeschichte an den Universitäten Heidelberg und Berlin.
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14 | 1930 |
Dong Wenqiao studiert Ökonomie an der Universität Hamburg.
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15 | 1930 |
Zhu Guangqian promoviert an der Université de Strasbourg.
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16 | 1930 |
Hesse, Hermann. Die chinesische Weisheit. In : Die Propyläen ; Jg. 28 (1903-1931).
Hermann Hesse schreibt : Die Weisheit dieser alten Chinesen ist, wie jede Weisheit, zum Teil Tugendlehre ; dies ist der konfuzianische Teil der chinesischen Philosophie. Zum Teil aber ist sie auch Mystik, Ergebnis einsamer Meditation und Vorstoss in die glühendsten Regionen seelischen Lebens – dies ist der taoistische Teil. Gemeinsam ist beiden der Geist der Ehrfurcht und Lauterkeit, der Verzicht auf jedes Schönsein und jede Sophistik, und eine gewisse über allem schwebende Heiterkeit, eine gewisse Diesseitigkeit oder Weltfrömmigkeit, ausserdem ist diese Weisheit bildhaft und nicht abstrakt, und wird oft zu märchenhafter Gleichnis-Dichtung wie etwa bei Dschang Dsi [Zhuangzi]. |
17 | 1930 |
Hesse, Hermann. Narziss und Goldmund : Erzählung. (Berlin : S. Fischer, 1930).
Adrian Hsia : Das Wichtigste ist wohl das Bild der Urmutter. Sie ist Anima, das Yin-Prinzip und zugleich das Tao… Vergleichen wir die Eigenschaften der Urmutter mit der des Yin-Prinzip, wie es im Yi jing steht, so fallen die Ähnlichkeiten sofort auf… Hesse hat Goldmund als die Verkörperung des Yin- und Narziss als die des Yang-Prinzip dargestellt. Doch sowohl im Yin ist das Yang vorhanden, als auch umgekehrt. |
18 | 1930 |
Carl Gustav Jung schreibt : Die in der Praxis des I ging [Yi jing] zugrunde liegende Funktion – wenn ich mich so ausdrücken darf – steht nämlich, allem Anschein nach, in schärfstem Wiederspruch zu unserer abendländischen wissenschaftlich-kausalistischen Weltanschauung. Sie ist mit anderen Worten äusserst unwissenschaftlich, sie ist geradezu verboten, daher unserem wissenschaftlichen Urteil entzogen und unverständlich.
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19 | 1930 |
Jung, C[arl] G[ustav]. Die Ehe als psychologische Beziehung. (Freiburg i.B. : Kampmann, 1930).
Liu Weijian : Nach Jung trägt jeder Mann ein unbewusstes weibliches Seelenbild in sich, die Anima, während jede Frau in sich einen unbewusst männlichen Seelenanteil, den Animus besitze. Jung sieht einen Weg zur Selbstverwirklichung eines jeden Menschen. Dabei ist die persönliche Beziehung zwischen Mann und Frau so wichtig. |
20 | 1930 |
Laurence Sickman graduiert in Chinese Languages und Eastern Art an der Harvard University.
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