| # | Year | Text |
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| 1 | 2003-2005 |
Helen Dunstan ist Vorsitzende des Chairs' Forum der Faculty of Arts der University of Sydney.
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| 2 | 2003 |
Gavan McCormack ist Visiting Professor am Social Science Research Institute der International Christian University.
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| 3 | 2003-2004 |
Lynn T. White ist Adjunct Professor am Department of Public and Social Administration der City University of Hong Kong.
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| 4 | 2003-2007 |
Françoise Sabban ist Directrice des Maison franco-japonaise in Tokyo.
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| 5 | 2003- |
Helmolt Vittinghoff ist Geschäftsführender Direktor des Ostasiatischen Seminars der Universität zu Köln.
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| 6 | 2003-2004 |
Catherine Despeux ist Mitglied der Section 38 du Comité national des Centre national de la recherche scientifique.
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| 7 | 2003 |
Marianne Bastid-Bruguière erhält den Ehrendoktor der Ecole normale supérieure de Chine centrale.
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| 8 | 2003 |
Marianne Bastid-Bruguière ist Gastprofessorin an der Université normale de Chine centrale.
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| 9 | 2003-2004 |
Axel Schneider ist Gastprofessor am Institute for History der National Cheng-chi University Taipei.
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| 10 | 2003 |
Premiere des Films Morning sun am Berlin International Film Festival. Geremie R. Barmé ist Mitautor des Drehbuchs, Vize-Direktor und Vize-Produzent.
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| 11 | 2003 |
Jonathan D. Spence erhält den honorary degree der University of Oxford.
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| 12 | 2003-2006 |
Sue Bishop ist Generalkonsul des britischen Generalkonsulats in Shanghai.
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| 13 | 2003-2011 |
Chan Hok-lam ist Honorary Professor am Institute of Chinese Studies der Chinese University of Hong Kong.
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| 14 | 2003-2005 |
Jonathan Unger erforscht 'social history of a Chinese urban work community' in Sichuan.
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| 15 | 2003- |
Wang Gungwu ist Mitglied des Editorial Board von East Asia.
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| 16 | 2003- |
Andrew J. Nathan ist Mitglied des Board of Directors des Committee of Human Rights Watch, Asia.
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| 17 | 2003-2005 |
Myron L. Cohen ist External Examiner des Undergraduate Anthropology Program der Chinese University of Hong Kong.
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| 18 | 2003.2 |
Weber, Max. Konfuzianismus und Taoismus : Sekundärliteratur (11).
Fröhlich, Thomas. Tang Junyi, Max Weber und die Mächte des Dämonischen [ID D18799]. Thomas Fröhlich schreibt : Im Verständnis von Max Weber kann der typologische Ort des Konfuzianismus zunächst durch die Differenzierung von Religion und Magie bestimmt werden. Wie in anderen Religionen kommt es demnach auch im Konfuzianismus zu einer gewissen "Ethisierung" sozialer Beziehungen. Das Schicksal des Einzelnen hängt nun nicht mehr ausschliesslich von Zauber ab, sondern wird auch durch die Lebensführung bestimmt. An diesem typologischen Ort nimmt Weber weitere systematische Unterscheidungen vor, die es ihm schliesslich erlauben, den Konfuzianismus als Typus einer politischen Religion zu bestimmen, die sich vom asketischen Protestantismus dadurch unterscheidet, dass sie keine Erlösungslehre kennt. Der Konfuzianismus betreibt demnach eine "Systemalisierung und Institutionalisierung einer politischen und sozialen Standesethik, eine Art Ziviltheologie". Mit dieser typologischen Differenzierung gehen Aussagen Webers über geistige und lebenspraktische Konsequenzen einher, deren Reichweite sich über das gesamte Kulturgebiet, in dem der Einfluss des jeweiligen Religionstypus dominant ist, erstreckt. In geistiger Hinsicht konstatiert Weber, dass dem Konfuzianismus "jede transzendente Verankerung der Ethik, jede Spannung zwischen Geboten eines überweltlichen Gottes und einer kreatürlichen Welt, jede Ausgerichtetheit auf ein jenseitiges Ziel und jede Konzeption eines radikal Bösen fehlt. Wer die auf das Durchschnittskönnen des Menschen zugeschnittenen Gebote innehielt, war frei von Sünden". Die konfuzianische Ethik ist für Weber daher "eine rationale Ethik, welche die Spannung gegen die Welt, sowohl ihre religiöse Entwertung wie ihre praktische Ablehnung, auf ein absolutes Minimum reduziert", mit anderen Worten, eine "Ethik der unbedingten Weltbejahung und Weltanpassung". Dass die Ethik des Konfuzianismus diese Spannung gegen die Welt reduziert, wirkt sich in Webers Verständnis sowohl auf die Wirtschaftsethik als auch auf das Wirtschaftsleben des konfuzianisch bestimmten Kulturgebiets aus. Worin diese Folgen bestehen, lässt sich vielleicht am klarsten anhand der entsprechenden Konsequenzen aufzeigen, die Weber dem asketischen Protestantismus zurechnet. Diesem Typus einer Erlösungsreligion fehle weder eine transzendente Grundlage der Ethik noch die Spannung gegen die Welt noch ein Begriff des Bösen. Das hat weitreichende Folgen, denn "nur die überweltlich orientierte puritanische rationale Ethik führte den innerweltlichen ökonomischen Rationalismus in seinen Konsequenzen durch, gerade weil ihr an sich nichts ferner lag als eben dies, gerade weil ihr die innerweltliche Arbeit nur Ausdruck des Strebens nach einem transzendenten Ziel war". Eine konfuzianisch geprägte Kultur bliebe demnach ohne jene "wertrationale Verankerung", die von der Ethik "protestantischer Sekten" bereitgestellt wurde; damit entfiele aber zugleich die "motivationale Grundlage", auf der "zweckrationale Verhaltensweisen" einen Modernisierungsprozess hin zu Bürokratisierung, Verrechtlichung und kapitalistischer Wirtschaftsordnung tragen konnten. Eine Ablösung von dieser ethischen Grundlage, wie sie schliesslich im Fortgang abendländischer Modernisierung stattfand, wäre im konfuzianischen Kulturgebiet daher von vornherein ausgeschlossen : Zwischen Konfuzianismus und dem "Geist des Kapitalismus" bestünde keinerlei "Wahlverwandtschaft". |
| 19 | 2003-2007 |
Wolfgang Behr ist Präsident der European Association for Chinese Linguistics.
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| 20 | 2003 |
Joseph Fewsmith ist Vizepräsident des Council of Inner Asia and China der Association for Asian Studies der Boston University.
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