# | Year | Text |
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1 | 1957-1958 |
A. Owen Aldridge ist Gastprofessor für amerikanische Literatur an der Universidade do Brazil.
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2 | 1957 |
Guo Moruo wird Ehrenmitglied der Romanian Academy of Sciences.
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3 | 1957 ? |
Lloyd E. Eastman ist Reporter von Stars and Stripes in Japan.
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4 | 1957-1962 |
Lloyd E. Eastman studiert chinesische Geschichte an der University of Washington.
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5 | 1957-1962 |
Lloyd E. Eastman studiert an der Harvard University.
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6 | 1957 |
Merle Goldman erhält den M.A. des Radcliffe College, Harvard University.
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7 | 1957-1962 |
Yang Wuneng studiert Germanistik an der Najing-Universität.
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8 | 1957-1962 |
Adrian Hsia studiert Englisch, Deutsche Literatur, Philosophie, Soziologie und Sinologie an der Universität zu Köln.
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9 | 1957 |
Charles A. Peterson promoviert an der University of Washington.
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10 | 1957 |
Günther Weisenborn wird während seiner Chinareise von Mao Zedong empfangen. Er erwähnt, dass seine Bücher im Original in der Bibliothek der Beijing-Universität zu finden sind. Mao antwortet, dass er die Übersetzung ins Chinesische veranlassen werde. Weisenborn erwidert, dass man vor allem die Bücher von Bertolt Brecht übersetzen solle. Dies hat einige Germanisten angespornt, Brecht zu übersetzen.
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11 | 1957 |
Antony Tatlow erhält den B.A. in Modern Languages (French, German) des Trinity College, University of Dublin.
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12 | 1957-1958 |
Antony Tatlow studiert Deutsch und Englisch an der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Universität Würzburg.
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13 | 1957 |
Rafe de Crespigny erhält den B.A. in History der University of Cambridge.
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14 | 1957-1971 |
Klara Blum ist Professorin für deutsche Sprache und Literatur an der Zhongshan-Universität in Guangzhou (Guangdong).
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15 | 1957 |
Eich, Günter. Omar und Omar : Hörspiel. (Stuttgart : Süddeutscher Rundfunk, 1962). [Tonband].
Quelle : Der reiche Mann und der arme Knecht. In : Liä dsi : das wahre Buch vom quellenden Urgrund in der Übersetzung von Richard Wilhelm [ID D4446] Wei Maoping : Das Hörspiel zeigt die Beschäftigung Eichs mit dem taoistischen Traum-Begriff und der chinesischen Traum-Literatur. Wie im Schmetterlingstraum von Zhuangzi stehen in dieser Geschichte der Identitätswechsel und die Relativität von Wirklichkeit und Traum im Vordergrund. |
16 | 1957 |
Daniel L. Overmyer erhält den B.A. in Biology des Westmar College, Le Mars, Iowa.
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17 | 1957 |
He Shangzhou schreibt in seiner Geschichte der modernen Literatur Chinas : Von allen fortschrittlichen Literaturen der Welt haben die russische Literatur seit dem 19. Jahrhundert und die sowjetische Literatur, die die fortschrittlichste Literatur in der Welt darstellt, auf die moderne chinesische Literatur unermesslichen Einfluss ausgeübt. Sie haben die moderne Literatur Chinas auf den Weg des revolutionären sozialistischen Realismus gebracht.
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18 | 1957-1962 |
Edward A. Kracke ist Mitglied des Editorial Committee of Comparative Studies in Society and History.
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19 | 1957 |
George E. Taylor promoviert in History and Politics an der University of Birmingham.
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20 | 1957 |
Zweig, Stefan. Yi ge nü ren de 24 xiao shi [ID D13874]. [Vierundzwanzig Studen aus dem Leben einer Frau].
Zhang Yushu : In den 1950er Jahren wurden fast nur literarische Werke aus der Deutschen Demokratischen Republik übersetzt. Die Menschen in der DDR wurden in ihrer Literatur dargestellt wie Figuren auf einem Schachbrett, die nur dazu da sind, um eine ideologische Wahrheit zu beweisen, daher wirkten die Menschen wie Schatten oder Marionetten, ohn Blut und Fleisch, ohne eigenen Willen. Solche schablonenhaften, nach Etiketten geformten Helden, die aus lauter politischen Begriffen bestehen, können nicht Mitleid und Furcht erregen. Die ausserordentliche Liebesgeschichte zwischen einer bürgerlichen Frau und einem adligen Spieler, der Selbstmord begeht, ist ein Motiv, das weder in der sozialistischen Literatur in China noch in der DDR-Literatur je behandelt wurde. Den Chinesen liegen diese bürgerlichen Gestalten wegen ihrer menschlichen Gefühlsregungen trotz ihrer Klassenherkunft viel näher als alle Helden, die zwar besungen werden mussten aber so unerreichbar hoch standen, so dass sie mehr wie revolutionäre Titanen der modernen Zeit auf uns herabschauen als mit uns das Schicksal teilen. Diese Frau ist ein normaler Mensch, hilfsbereit, gutherzig, mit edelmütigen Gefühlen und menschlichen Schwächen, ein Mensch wie wir alle. Diese Novelle ist so verschieden von der orthodoxen Vorstellung von der Literatur und deren erzieherischen Funktion, dass die linientreuen Literaturkritiker frustriert und verwirrt, die chinesischen Leser aber davon angetan waren. |