Clemens August von Bayern

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(Brüssel 1700-1761 Koblenz) : Erzbischof von Köln

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Chronologische Einträge (3)

Jahr Text Verknüpfte Daten
1728
Die Bonner Residenz enthält das Appartement des Bains mit chinesischen Lacktafeln. Zur Einrichtung zählten zahlreiche asiatische und Meissner Porzellane. Clemens August liess im Sommerappartement ein…
Die Bonner Residenz enthält das Appartement des Bains mit chinesischen Lacktafeln. Zur Einrichtung zählten zahlreiche asiatische und Meissner Porzellane. Clemens August liess im Sommerappartement ein chinesisches Kabinett, grün lackiert, mit chinoisen Tapeten im Blumendekor des Malers Johann Adolphe Biarelle, ausschmücken. Mandarine, Drachen, Affen und Papageien bestimmen den Deckenstuck.
1729-1740
Bau des Schloss Falkenlust durch Clemens August von Bayern in Brühl. Es entstand das "Indianische Haus" mit seinem chinoisen Garten und der Fasanerie. Das Erdgeschoss enthält ein Lackkabinett mit…
Bau des Schloss Falkenlust durch Clemens August von Bayern in Brühl. Es entstand das "Indianische Haus" mit seinem chinoisen Garten und der Fasanerie. Das Erdgeschoss enthält ein Lackkabinett mit goldenen chinesischen Landschaften, Pflanzen und Blüten. Im Obergeschoss lag ein "indianisches" Zummer mit indianischen Tapeten und Figuren. Der Dachaufsatz enthält einen Affen mit Schirm und Kupferblech als Parodie eines Mandarins und als Durchmischung der Singerie mit der Chinoiserie.
1745-1750
Clemens August von Bayern lässt im Park von Schloss Augustusburg zu Brühl zwei chinoise Bauten errichten. Das indianische Lackkabinett, das Maison sans gêne, ein Lustschloss nach Vorlage eines…
Clemens August von Bayern lässt im Park von Schloss Augustusburg zu Brühl zwei chinoise Bauten errichten. Das indianische Lackkabinett, das Maison sans gêne, ein Lustschloss nach Vorlage eines Pavillons des Kaiserpalastes in Beijing, angelegt von François de Cuvilliés. 1822 wird es abgebrochen. Das zweite chinoise Lustgebäude ist ein kurioses Belvedere, das 1776 abgebrochen wurde. Vor der gartenseitigen Westfassade des indianischen Lusthauses entstand ein Wasserbecken, in das die lebensgrosse Bleifigur eines chinesischen Mandarins mit einem Drachen Wasser spie. Schauvitrinen enhalten vorwiegend Meissner Porzellangeschirre sowie das Service des Kurfürsten bemalt mit chinesischen Szenen.